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Civilization 6 im Test.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

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Civilization 6 im Test.

Mit Civilization 6 kommt der mittlerweile sechste Teil der Serie auf den Markt. Civilization ist vor allem für eines bekannt -> Als Spieler muss man sich in den ersten Stunden erst einmal zurecht finden um die Mechaniken zu verstehen und kombinieren zu können. Ob das auch im sechsten Teil wieder Spaß macht klärt unser Test!

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Worum geht es?
Civilization 6 ist eine Art Simulation der Menschheit. Über mehrere Zeitepochen hinweg und in großen eigenständigen Themengebieten versucht das Spiel den Bau von Zivilisationen, Städten, Kultur, Politik und vielem mehr zu simulieren. Schon zu Beginn fühlt man sich selbst als Kenne der Serie ganz schön überfordert. Dutzende Fenster erklären uns, was in unseren Siedlungen grade los ist und wie unser Ruf gegenüber den gegnerischen Fraktion ist.

Unsere Aufgabe ist es eigentlich alle zufrieden zu stellen. Desto besser wir das machen, desto mehr Punkte erhalten wir. Die wiederum sind wichtig um einen Sieg davon zu tragen. Gewonnen hat man nicht zwingend wenn man alle Gegner besiegt. In Civilization gibt es dutzende Wege um den Sieg zu erringen. So können wir auch einfach die ganze Welt Religiös beeinflussen oder oder aber Kultur so hoch treiben, dass uns der Sieg sicher ist.

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Der Reitz der Vielfallt
Genau in diese Vielfallt liegt bei Civilization schon immer der Reitz. Denn es gibt so gesehen keinen Vorgeschrieben weg. Von Spiel zu Spiel gehen wir Civilization daher anders an. Probieren uns mal als Kriegstreiber, mal als Missionar im Auftrag unseren eigenen Glauben zu verbreiten (zur Not ach mit Gewalt) oder gehen auf Forschung und krallen uns wertvolle Artefakte und sorgen so für viel Ansehen in der Welt.

Civilization setzt in der Sache allerdings einige Schippen drauf! Denn das Spiel lässt uns unglaublich viele Möglichkeiten mehrere Nächte lang die perfektion System auszutüfteln. Schon bei dem Design unserer Städte können nämlich Stunden drauf gehen. Civilization setzt wieder auf ein Gittersystem, dass ein wenig an Puzzeln erinnert. Der Platz ist daher sehr Rar. Zunächst einmal müssen wir uns nämlich überlegen wie wir den wenigen Platz sinnvoll nutzen, denn die meisten Gebäude profitieren dadurch, dass sie mit anderen Plätzen kombiniert werden. Das funktioniert aber nur, wenn diese genau nebeneinander platziert werden. Eine Anzeige zeigt uns die Boni und es liegt dann bei uns den besten Boni herauszuholen.

Andererseits müssen wir mit der Zeit Expandieren und weitere Siedlungen erzeugen. Die Siedlungen brauchen wiederum eigene Versorgungen von Unterhaltungsgütern. Jede Siedlung hat nämlich wiederum einen Glücklichkeits-Index der uns zeigt wie sich die Bewohner der Stadt fühlen. Der sollte natürlich nach Möglichkeit immer positiv sein, damit wir auch ordentlich Punkte für einen Sieg sammeln können und die geldlichen Mittel ordentlich fliessen.

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Wie herrscht man richtig – nutz die Karten!
Doch damit nicht genug denn die Untermöglichkeiten erscheinen fast endlos. Zum Beispiel gibt es ein neues System bei dem wir auswählen sollen welche Staatsform wir führen möchten. Die kann für Gold auch wieder geändert werden. Jede Staatsform hat Kartenplätze die sich in verschiedene Kategorien aufteilen. Für jede Kategorie gibt es Karten mit besonderen Boni und von diesen Karten bekommen wir mit der Zeit immer mehr. Nur die wenigsten können wir nutzen von daher fällt die Wahl schwierig. Auf der anderen Seite können wir die Karten jeder Zeit ändern und uns je nach Spielweise oder Situation immer bestens Wappnen. In Friedenzeiten schauen wir, dass wir möglichst viel Ressourcen abbauen, zu Kriegszeiten schauen wir dass wir diverse Truppen Boni haben.

Krieg, Forschung, Gelehrte
Apropo Krieg. Auch Krieg ist wieder ein Schlüsselelement in Civilization 6. Allerdings ist die KI wie in den vorherigen Teilen leider wieder nicht sonderlich gut. Richten sollen das Schwierigkeitsgrade, wobei wir uns bei dem Test nur in den unteren Regionen aufgehalten haben um überhaupt erst mal die Grundspielmechanik zu lernen.

Um die Kriegskunst und andere Forschungszweige voran zu treiben, müssen wir kräftig forschen. Auch hier hat man sich ein neues System ausgedacht, bei dem wir Bestimtme Vorraussetzungen erfüllen müssen um einen Zweig zu erforschen. Befinden wir uns dann in einem Zweig ist der Wechsel auch nicht mehr ganz so einfach und wir müssen noch mehr überlegen, wie wir eigentlich spielen möchten.

Noch Tiefere Boni verschaffen uns auch Prominente Gelehrte. Die können wir für unsere Städte gewinnen indem wir Bestimmte Voraussetzungen schaffen oder diese mit Gold bezahlen. Da auch unsere Mitstreiter darauf bedacht sind die Geleehrten zu bekommen, da diese dauerhafte mächtige Boni bekommen, ist man ein wenig unter Zeitdruck und schiebt sich alles ein wenig zusammen wie man es benötigt um das Optimum für seinen Staat herauszubekommen.

Fazit: Man könnte hier vermutlich noch zahlreiche Seiten mehr über Civilization schreiben da das Spiel unheimlich viele Elemente mit sich bringt, die man als Spieler beeinflussen und gestalten kann. Allerdings ist es schwierig alle Aspekte in einem Test aufzunehmen. Obwohl wir hier schon mehrere Stunden Spielzeit hinter uns haben, haben wir das Gefühl bislang nur einen Bruchteil von Civilization gesehen zu haben und wir sind uns sicher, das Spiel wird einige aus unserer Redaktion noch eine Weile beschäftigen.

Vorerst möchten wir aber unsere Empfehlung aussprechen. Spieler die gerne Strategiespiele und Simulationen spielen, sollten unbedingt zugreifen. Civilization ist wieder eine Wucht und bietet unheimlich viele Facetten um sich wirklich Nächte lang Pläne zusammen zu schustern. Und das alle nur um schon bald wieder neue Wege zu entdecken die noch effektiver sind. Genial!

Kaufempfehlung: Ja! Strategen sollten zugreifen!