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Kinect Sports Rivals im Xbox-One.de Test

Autor des Artikels: RSS Bot

Sport ist Mord? Im Zusammenhang mit der Xbox One bekommt dieser Begriff eine ganz neue Bedeutung. Während man vor der Kinect-Kamera Bewegungen ausführt, die ins Spiel übertragen werden, kann schon einiges passieren. Ist die Wahl mit „Du bist der Controller“ wirklich ein zukünftiges Modell? Wir bleiben kritisch, vor allem nach Kinect Sports Rivals. Weshalb lest ihr im Test.


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Fünf Disziplinen
Eigentlich haben die meisten Kinect Sports Rivals Käufer guten Grund sich zu beschweren. Wer sich in den mageren 6 Disziplinen mal genauer umschaut, der merkt schnell -> Jetsky fahren gehört noch zu den besten und die gibt es umsonst! Neben Jetsky, gibt es da noch Tennis, Schiessen, Bowling, Fussball und Klettern. Tatsächlich bleibt unterm Strich nur Tennis, dass noch Ansatzweise vernünftig die Bewegungssteuerung umsetzt. Wirklich einfallsreich nutzt das Spiel Kinect ohnehin nicht. Immer wieder müssen wir Greifbewegungen ausführen oder durch Gewichtsverlagerungen die Richtung ändern. Durch Stampfer, Tritte, Handöffnungen Triggern wir wiederum gewisse Aktionen. Das kennt man alles allerdings schon aus dem letzten Kinect Sports und ist alles anderes als Next-Gen. Dazu kommt, dass die Bewegungen nur in Tennis und Jetsky ordentlich erkannt werden. Grade im Klettern, sowie im schießen kommt es immer wieder zu ungewollten Aktionen, so dass wir mehr auf unsere Bewegungen vor der Kinect-Kamera achten müssen. Am schlechtesten hat uns Fussball gefallen, was den Namen eigentlich kaum verdient hat. Das stupide Kicken, vorbei an Papaufstellern erinnert nicht mal ansatzweise an Fussball, sondern eher an einen Hindernisparkour, der absolut öde ist. Angeblich soll die Disziplin aber zur erfolgreichsten gehören… jedem das seine…

Beeindruckende Avatar-Erkennung
Das Kinect 2 dennoch richtig etwas auf dem Kasten hat, beweist Rare mit dem genialen Avatar-Editor, der verblüffende Ergebnisse beim Kopieren des eigenen Egos liefert. Allerdings benötigt das ganze viel Platz und vor allem viel Licht. Wer abends, bei Zimmerlampe eine Runde Avatar-Erstellen versuchen möchte, der hat mit ziemlich verfälschten Ergebnissen zu kämpfen. Immerhin können wir eventuelle Unreinheiten noch ein wenig mit der Hand ausbessern. Ohnehin wäre diese Technik als Dashbord-Standard-Feature interessant, da man so ein digitales Abbild von sich selbst schaffen kann, dass doch deutlich cooler wirkt, wie ein wahllos zusammengebastelter Avatar im Xbox Live Profil. Das dies auch einer Next-Gen Konsole deutlich würdiger ist, liegt denke ich auf der Hand!

Grafikpusch mit Minus bei der Darstellung
Kräftig zugelegt hat Rare auch bei der Grafik. Vor allem das Jetsky fahren sieht optisch wirklich grandios aus. Die weitsicht auf die Insel, sowie das wellen schlagende Wasser erzeugen ein wirklich stimmiges Bild. Doch hilft das alles nichts, wenn man bei der gesamten Präsentation ein großes Minus zu beklagen hat. Vor allem beim sonst so lustigen Bowling fällt dies auf. Wo bei Kinect Sports 1 noch diverse Stimmen hervor hallten und uns über einen Strike informierten, beschränkt man sich bei Kinect Sports Rivals auf einfache Schriftzüge. Das war also schon mal deutlich besser!

Alles nicht Rund
Allgemein wirkt das ganze Spiel nicht Rund und ist trotz der Verschiebung alles anderes als fertig. Die Erkennungsschwierigkeiten bei einigen Disziplinen nannten wir ja schon. Dazu kommen aber auch noch enorm lange Ladezeiten, die vor allem deshalb nicht vollziehbar sind, da das Spiel die ganzen Daten vorab auf die Festplatte kopiert. Während das „schnelle Spiel“ zumindest mal für ein paar Spiele begeistern kann, ist vor allem der Story Modus alles andere als gelungen. Es fängt schon bei Klischee strotzenden Charakteren an, breitet sich bei schlecht vertonten Dialogen aus und endet darin, dass die Story völlig überflüssig wirkt. Grundsätzlich sollen wir uns nämlich für eines von drei Teams entscheiden, doch bauen wir dazu niemals eine Bindung auf. Wieso also nicht gleich ins freie Spiel, wo wir uns die ganzen unnötigen Sequenzen ersparen können?


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Fazit: Kinect Sports Rivals ist nicht fertig! Diese Erkenntnis mussten wir uns leider während unseres Spiels machen. Trotz weiterer Zeit für Rare, dass Spiel noch zu optimieren, funktionieren viele Disziplinen nicht vernünftig. Dazu kommen technische Mängel und eine schlechte Präsentation. Die beste Disziplin (Jetsky) gibt es obendrein noch umsonst. Klar – das Avatar Feature ist beeindruckend. Doch dafür 50€ zahlen? Wir wünschen uns beim nächsten Spiel mehr Kreativität. Denn das Spiel zeigt, dass Kinect beeindruckend die Bewegungen von Spielern aufnehmen kann. Allerdings erfordert dies kreative Ansätze, die mit Kinect Sports Rivals noch nicht mal Ansatzweise angegangen wurden!

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[+] Grafisch solide umgesetzt
[+] Coole Umgebung die zunächst lust auf mehr macht …
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[-] Leider aber nur 6 Disziplinen für uns parat hält …
[-] wovon nur 2 gute Bewegungserkennung bieten.
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[symple_skillbar title=“Wertung: 3.0″ percentage=“60″ color=“#6adcfa“]