Terminator Genisys Filmkritik

terminator_-genisys_08_mp[1]

Arni is Back! Getreu diesem Motto präsentiert und Paramount Pictures einen neuen Terminator Film, der mit Zeitsprüngen und anderen Zeitdimensionen einen ganz eigenen Handlungsstrang aufbaut. Kann die neue Interpretation überzeugen? Wir klären das in unserer Filmkritik.

terminator_-genisys_01_mp[1]

Worum geht es?
Terminator dürfte eigentlich nahezu jedem ein Begriff sein. Eine Computer KI, welche die Welt beschützen soll, bekommt die Idee, dass doch eigentlich die Menschheit die Gefahr für die Welt ist. Entsprechend richtet die KI die Waffen der Menschheit, gegen die Menschen selbst und verwandelt die Welt in eine Postapokalyptische Welt. Überlebende sammeln sich um John Connor, der den menschlichen Wiederstand gegen die Maschinen koordiniert.

Als der Krieg fast gewonnen ist, setzt der aktuelle Film ein. Doch die Menschheit kommt zu spät. Sky-Net (Die Computer Ki) beginnt bereits Terminatoren durch die Zeit zu senden um zu verhindern, dass John Connor jemals existiert. Das zu verhindern, schickt John Conor seinen Freund, Kyle Reese zurück in Jahr 1984. Doch ein unvorhergesehenes Ereignis sorgt dafür, dass sich die Zeitachse verändert und nichts mehr ist, wie es einst war.

terminator_-genisys_07_mp[1]

Arni ist back
Das größte Highlight der Neuauflage ist das Comeback von Arnord Scharzenegger, der mit Humor den Kampf Maschine gegen Maschine aufnimmt. Die Alterungsprozesse von Arnie sind auch schnell erklärt. Ein Terminator hat menschliche Haut, die ebenfalls altert. Entsprechend ist Arnie hier in die Jahre gekommen. Hat aber dennoch genügend Kraft um es mit zahlreiche Terminatoren der Terminatorgeschichte erneut aufzunehmen.

Großes durcheinander und fehlender Fokus
Immer wieder zeigt der Film, dass seine Ideen eigentlich sehr gut sind. Allerdings scheint sich Regisseur Alan Taylor ein wenig mit den ganzen Elementen zu überfordern. Der Film möchte Jahrzehnte an Terminator Geschichte, in eine andere Zeitachse verpacken, konzentriert sich dabei aber zu stark auf eine oberflächliche Liebesgeschichte zwischen Sarah Conor und Kyle Rese. Zu wenig erfahre ich über die Verkettungen von Skynet. Zu wenig erfahre ich über die Zeitsprünge und die Konsequenzen. Nur schemenhaft werden Elemente wie der junge Kyle Reese und die jungs Sarah Conor ins Bild geworfen.

Zahlreiche andere Studios machen es vor, dass Filme sich mit ernsthaften Konsequenzen, realistischer Physik und tiefgehenden Charakterhistorien auseinander setzen können. Terminator Genisys verpasst diese Gelegenheit und versucht seine erzählerischen schwächen durch „Komedie“ zu kaschieren.

terminator_-genisys_35_mp[1]

Große Bilder und verpasste Chance
Und das ist Schade, denn Terminator Genisys bietet tolle Bilder, interessante Ideen und eine komplett neue Story, die man sicherlich hätte interessant ausschmücken können. Doch man verpasst diese Chance, liefert einen oberflächlichen Film, der zwar beim anschauen durchaus Spaß bereiten kann, aber letztlich die Frage zurück lässt, was man mit etwas mehr Mut zum Storytelling hier nicht hätte schaffen können.

Fazit: Schade! Irgendwie bin ich auf hohem Niveau enttäuscht. Klar hatte ich die meiste Zeit der 2 Stunden und 6 Minuten, die der Film läuft, Spaß. Aber trotzdem saß ich während des schauens immer wieder da, und fragte mich, weshalb man sich so oberflächlich auf eine Liebensgeschichte konzentriert? Wieso geht man nicht in die Tiefe, erzählt mehr über die Welt, erklärt mehr über Skynet und die Terminatoren. Wieso bleibt alles so oberflächlich und überrascht nicht? Eigentlich war alles da! Großartige Effekte, Arnie und eine Geschichte, die genügend Stoff für großartige Erzählungen gehabt hätte. Was bleibt ist ein unterhaltsamer Film, der zwar Spaß macht aber sein Potential verschenkt.

Hinweis: Wir haben die 3D Blu-Ray Version vorliegen und haben die 3D Version und 2D Version auf Blu-Ray gesichtet. Die 3D Version weis aufgrund der Opulenten Bilder zu gefallen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.