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Dynasty Warriors 9 im Test.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Dynasty Warriors 9 im Test.

Koei Tecmo hat uns in Form von Koch Media die Möglichkeit eingeräumt, dass wir Dynasty Warriors 9 in Ruhe testen konnten. Gespielt wurde auf dfer PlayStation 4. Leider fällt sehr schnell auf, dass ein eigentlich spannendes Konzept gehörig an der Umsetzung scheitert. Hat den eigentlich fähigen Entwicklern von Omega Force dieses Mal Zeit gefehlt um das riesige neue Open World Project fertig zu stellen? Wir klären das im Test.

Die Geschichte des Musou und die gescheiterte Revolution
Dynasty Warriors stammt aus dem Jahr 1997 und war einst ein 4D Prügler im Stile von Soul Calibur. Doof war allerdings dass die Konkurrenz in diesem Genre riesig war. Also wagten die Mannen von Omega Force einen riesigen Schritt. Aus den Kampfspiel machte man Areale bei der man gegen dutzende Klonkrieger antreten sollte. Ein genialer Schachzug, denn in China startete Dynasty Warriors voll durch und auch im Westen bekam die Klopperei immer mehr Anhänger. Vor allem weil Omega Force sich von Spiel zu Spiel neue Mechaniken einvielen ließ, die zumindest auf dem zweiten Blick für Tiefgang gesorgt haben.

Nun im Jahr 2018 sollte eine ähnlich große Revolution wie damals der Wechsel vom 3D Prügler zum Musou Spiel stattfinden. Erstmals in der Geschichte der Dynasty Warriors sollte eine offene Welt – dem alten China nachempfunden – dem Spieler jede Menge Abenteuer bescheeren.




Gewollt und nicht gekonnt?
Und die Welt ist riesig und hat tatsächlich viel zu erkunden. Doof nur, dass unsere Planung quasi ständig aus dem Ruder läuft, da durch plötzliche Story-Änderungen unsere eigentlichen Ziele sinnlos werden oder verschoben werden müssen. Eine Open World sollte eigentlich Freiheit bieten – was hier stark beschränkt wird.

Das ist aber nur ein kleinres Problem. Die eigentliche Katastrophe ist die technische Umsetzung. Zum einen ruckelt das Spiel ziemlich und bietet uns auf Konsolen keine stabile Framerate. Noch schwerer wiegt jedoch, dass die KI nicht mitspielt und auch viele Missionen ins Absurde abdriften, da die Aufgabe durch einache Tricks oft umgangen werden kann.

Beispiele gefällig? Wir sollen Beispielsweise ein Tor aufstoßen – doch wozu – wenn wir auf anderen Wege einach die Mauer erklimmen, rüberspringen können und schwups unser Ziel töten?

Eure Stufe ist für ein Ziel zu niedrig? Kein Problem! Dank einer KI die weder mit Höhenunterschieden, noch mit Hindernissen in der Welt klarkommt, nutzen wir einfach fernkampf und schummeln uns quasi durch die Missionen.

Zeitmanagement besser gestalten
Egal wo man in dieser Welt hinschaut, überall gibt es ungereimtheiten, technische Fehler und viele andere unschöne Dinge. Dabei ist die Idee durchaus gut Dynasty Warriors in eine offene Welt zu packen. Denn ist man mal grade nicht mit Missionen und Kämpfen beschäftigt, kann man durchaus erahnen wie viel Potential solch eine offene Welt mit ihren Möglichkeiten bietet. So können wir auch einfach mal Jagen gehen oder Fischen und uns so einige Boni abholen. auch ist das bereisen der Städte sehr interessant um dort mit den NPC’s zu sprechen.

Fazit: Dynasty Warriors 9 ist leider nicht der erhoffte Open World Japano Hit geworden, den viele sich erhofft haben. Warum man das Spiel in einem solch Desaströsen Zustand veröffentlicht hat? Das werden wie wohl nie erfahren. Ein wenig mehr Zeit hätte Dynasty Warrior 9 auf jeden Fall gut getan.

Koei Tecmo und Omega Force sollten nun hoffen, dass dieser Patzer der Marke nicht langfristig schadet.

Kaufempfehlung: Momenten Nein. Sollten Patches kommen die das Spielprinzip auf die richtige Linie bringen lest ihr bei uns drüber!