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Speedlink Quinox Pro Gaming Controller im Test.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Speedlink Quinox Pro Gaming Controller im Test.

Scuf Controller haben gezeigt das Spieler für Controller mit dem gewissen Extra gerne auch ein paar Euro mehr ausgeben. Seit dem sprießen überall Controller aus dem Boden, die von sich Behaupten den Wunsch dieser Pro Spieler zu erfüllen. Kann Speedlink mit seinem Quinox Pro Gaming Controller auf dem PC einen Markt bedienen?Wir durften den Controller ausführlich testen.

Auf dem Datenblatt interessant
Der Quinox kommit mit jeder Menge spielereien daher, die zumindest auf den Datenblatt interessant klingne. Da wäre beispielsweise 6 programmierbare Tasten, die Abseits der üblichen Tasten eines Controllers von uns mit Makros belegt werden können. Um die Programmierung direkt am Controller durchführen zu können gibt es obendrauf noch ein OLED Display, dass uns ein paar Informationen einblendet. Eine dunkle Optik in Schwarz tönen mit roter Beleuchtung sorgen darüber hinaus für für ein optisches Highlight.

Abseits dieser speziellen Funktionen liefert man euch eine ähnliche Tastenanordnung wie auf dem Xbox One Controller. Soll bedeuten es gibt eine große und zwei kleine Menü/Start/Select Buttons. Zwei Analogsticks, ein Steuerkurez, 4 Schulterasten und 4 Buttons auf der Front.
Haptik und Qualität
Ausgepackt gibt es allerdings schon den ersten Dämpfer. Denn die Optik die uns auf Verpackung und Screenshots vermittelt werden soll, kommt im Betrieb so nicht ganz rüber. Darüber hinaus klappern die Schultertasten leicht. Auch der Druckpunkt der Buttons gefällt uns nicht ganz so gut und lässt auf günstige Produktion schließen.

Problematisch ist auch, dass der Schwerpunkt sich in die obere Mitte verlagert. Das liegt daran, dass der Quinox Pro Controller von Speedlink nur Kabelgebunden verfügbar ist und so das Gewicht an dieser Stelle bündelt. Das ist auch ein Problem, da der Controller aufgrund seinre 6 Programmierbaren Tasten auf der Rückseite und neben den Standard-Schulterbuttons, immer wieder neu gegriffen werden muss. Dabei muss man man sogar aufpassen, dass man nicht ausversehen einen der hinteren Buttons aktiviert. Allgemein wertet dies die ganze Griff-Haptik deutlich ab.

Teure Features ohne Verstand
Klar – 6 Programmierbare Tasten und ein OLED Display klingen erst einmal gut. Allerdings sind das alles Features die den Preis nach oben treiben. 70 Euro möchte Speedlink für den Quinox aktuell auf Amazon haben. Der Wireless Xbox One Controller, ist samt USB Dongle für den Wirelessbetrieb deutlich günstiger, hat bessere Buttons und wirkt insgesamt deutlich besser verarbeitet. Hier stimmt das Preis/Leistungsverhältnis überhaupt nicht!

Es bleibt die Frage weshalb man bei den Features nicht mehr Wert auf Qualität gelegt hat. Grundsätzlich bringt der Quinox ein paar wirklich gute Ideen mit, der dank seiner Programmirebaren Buttons in einigen Spielen einen echten Mehrwert darstellt. Aber weshalb bietet man einen Controller an, der über den Marktpreis des Marktführers (Xbox) liegt, fährt dann aber einen Kompromissweg? Sinnvoller wäre doch gewesen, man hätte richtig hochwertige Materialien hergenommen, nochmal ein paar Euro mehr genommen und dann den Controller Wireless und die Buttons hochwertiger gemacht.

Fazit: Man kann nur hoffen dass der Speedlink Quinox mit der Zeit mehr Spielraum bei der Preisgestaltung erhält und günstiger wird. Sollte der Preis deutlich unter Xbox Preise fallen, könnte der Quionix tatsächlich eine günstige Variante als PC Controller werden. Vor allem dann wenn man einen Controller mit Programmierbaren tasten haben möchte, was bei dem Xbox Controller nicht möglich ist.

Bis der Preis aber so gefallen ist empfehlen wir eher den Griff zum günstigareren Marktführer im Bereich PC Controller – dem Wireless Xbox One Controller.