Max The Curse of Brotherhood für Switch im Test.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Like
Like Love Haha Wow Sad Angry

Max The Curse of Brotherhood für Switch im Test.

Wir hatten die Gelegenheit Max The Curse of Brotherhood für Nintendo Switch testen zu dürfen. Etwas vor Weihnachten wurde der ehemalige zeitexklusive Xbox One Titel nun auch für Nintendo Switch umgesetzt und soll auch dort mit seinem spaßigen Gameplay aus Geschicklichkeit und Plattformer überzeugen. Wie sich der ehemalig auf „großen Plattformen“ veröffentlichte Low Budget Titel auf dem Hybriden Switch schlägt verraten wir euch im Test.

Worum geht es?
Max und sein Bruder Felix haben nicht das beste Verhältnis. Max ist sogar ziemlich genervt von seinem Bruder und möchte daher bei der Ingame Abwandlung von Google (im Spiel Giggle) erfahren, wie er seinen Bruder loswerden kann. Ziemlich blöd dass er mit der Lösung etwas startet, dass er später bereut wird. Denn er erschafft ein Portal mit dem sein Bruder tatsächlich in eine Fremde Welt entführt wird. Bevor sich das Portal schließen kann beschließt er daher selbst in das Portal zu springen und seinen Bruder zu folgen. Während der Bruder zu einem dunklen Magier gebracht wird, der nichts gutes mit Felix vor hat, findet Max mit seinem letzten bisschen Glück einen Zauberstift. Wir als Spieler müssen diesen nun Geschickt einsetzen um Felix zu befreien.

Rätsel, Jump&Run und mehr!
Max spielt sich dabei wie ein üblicher Plattformer. Immer wieder befinden wir uns vor Sprungpassagen, legen uns mit kleinen Trollen an – bzw tricksen Sie aus und versuchen die Welt mit Hilfe des magischen Stiftes so zu verändern, dass wir bestimmte Passagen durchqueren können. Der Stift hat dabei mehrere Eigenschaften und kann je nach Farbe nur bestimmte Elemente einer Karte verändern. Ein Stift kann Beispielsweise Plattformen ziehen, ein anderer Ranken erweitern, wiederum andere Wasserkanäle lenken.

Klar mit solch einem Spieldesign lassen sich kleinere Rätsel schaffen, die anfänglich noch besonders einfach, später etwas kniffliger werden, da diese dann mehr Geschick benötigen, da diese anschließend auch immer überquert werden müssen. Manchmal zeigen sich die Entwickler aber auch besonders kreativ und lassen uns noch andere Gameplayelemente kombinieren. Langweilig wird Knoblern hier garantiert nicht!

Touchscreen integriert
Besonders ist dass sich Max je nach Modus anders spielen lässt. Während ihr im TV Modus ähnlich wie auf Xbox und co einzig mit dem Controller steuert, ist es im Handheld Modus möglich sogar den Touchscreen zu nutzen um die Stifte viel genauer zu steuern. Das fühlt sich richtig gut an! Allerdings bringt dies auch das Problem mit, dass im Handheld Modus immer mal wieder kleine Performance-Probleme auftauchen.

Sammelspaß
Abseits der Knobelleien gibt es auch jede Menge zu sammeln. So könnt ihr in jedem Level Augen des Magiers finden. Die schalten zwar nichts frei, aber Sammelfans werden schon allein mit der Vervollständigung dieser Sammelaufgaben einen entsprechenden Anreiz haben und so ihren Spielspaß verlängern können.

Technik
Max sieht auf Nintendo Switch richtig gut aus! Da es viele unterschiedliche Kulissen gibt wird euch auch ein breites Spektrum an Kreativität geboten. Mal seid ihr in einer weiten Wüste Unterwegs. Dann in einem Wald. Im nächsten Level schon wieder in einer mystischen Höhle. Für Abwechslung ist gesorgt.

Fazit: Max The Curse of Brotherhood auf Nintendo Switch ist durchaus ein Empfehlenswerter Titel, den Plattformer Liebhaber in Betracht ziehen sollten. Der Mix aus Jump&Run, sowie den Knobeleinlagen, gepart mit den Abwechslungsreichen Setting sorgt für eine wundervolle Unterhaltung.

Klar – die Performanceschwankungen sind etwas ärgerlich. Allerdings sind diese niemals so stark, dass das Spiel unspielbar wäre. Wer eine recht zuverlässige Performance haben möchte, der spielt halt im TV Modus, muss dann jedoch auf die tolle Touchscreen-Steuerung verzichten.

Abseits dieser Kompromisse werdet ihr mit Max The Curse of Brotherhood auf Nintendo Switch ein wunderschönes Spiel finden!

Kaufempfehlung: Ja! Schlag zu!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.