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Test: Diablo 3: Reaper of Souls (PC)

Autor des Artikels: Steven Wilcken

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Diablo 3 war ja grundsätzlich ein gutes Spiel. Hatte aber leider gegenüber seinen Vorgängern ein paar gravierende Nachteile. Vor allem schaffte es das Spiel nicht den Endcontent so zu gestalten, dass er über Wochen und Monate hinweg unterhalten konnte. Nur die stärkste Diablo Fans schafften es bis zum Addon wirklich durchgängig immer wieder die selben Maps abzufarmen. Ändert das Addon, Akt 5 und der geheimnisvolle Abenteurer-Modus etwas an diesem Umstand?

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Malthael kommt
Wie eh und je stellt sich mal wieder ein Oberster-Bösewicht uns in den Weg. Statt diesmal wieder einmal auf eine Abwandlugn Diablos oder einen mächtigen Dämonen zurück zu greifen, nimmt man zur Abwechslung mal einen gefallenen Engel. Malthael. Ehemals stimmte er sich Neutral über die Auslöschung der Menschen aus. Das ist aber lange her und auf der Suche nach dem Seelenstein hat es seinen Verstand verfinstert. Nun hat er ganz eigene Pläne und die sind nicht gut. Wir als Nephalim sind mal wieder die einzigste Chance der Menschheit. Mit Tyrael als einen der wenigen Unterstützer des Himmelsreiches, machen wir uns deshalb auf den Weg diese Situation doch noch ins Positive zu drehen.

Loot 2.0
Wie angekündigt hat man das Spiel völlig überarbeitet. Nicht nur neue Inhalte, sondern auch viele alte Mechaniken wurden komplett abgeändert und auf einen Stand gebracht, dass die Zukunft von Diablo mehr bieten wird (So zumindest die Theorie). Da Diablo schon immer dafür berüchtigt ist, die Spieler durch das „Töte und Finde-System“ bei Laune zu halten, hat man sich entsprechend viele Gedanken gemacht, wie man dieses System wieder dahin bringen kann, dass es dem Spieler mehr nützt. Entscheidung 1: Abschaffung des Auktions-Hauses. Entscheidung 2: Weniger, dafür mehr sinnvollen Loot. Entscheidung 3: Gilden gründen um in kleineren Gruppen – effektiver zusammen zu arbeiten! Unterm Strich helfen diese 3 System so sehr, dass sich das ganze tatsächlich wieder deutlich mehr nach Diablo 2 anfühlt und wir selbst für unsere Ausrüstung arbeiten müssen.

Abwechslungsreichtum und Schwierigkeit
Doch natürlich reicht ein überarbeitetes Loot-System nicht um Spieler über Wochen und Monate unterhalten zu können. Denn Diablo 3 hatte noch andere Probleme. So zum Beispiel die ständig sich wiederholenden Karten, die nur teilweise zufällig erstellt wurden. Blizzard hat nun zumindest in Akt 5 dafür gesorgt, dass wirklich alles zufällig erstellt wird und so deutlich mehr Überraschungsmomente auf einen warten. Desweiteren hat man sich wieder mehr an dem Design der ersten beide Teiel orientiert und das Setting deutlich düsterer gemacht. Wenig farben, viele leichen. Ob das besser ist bleibt wohl geschmackssache. Richtig in den Bann gezogen hat uns allerdings, dass man das komplette Kampfsystem nochmal komplett austangiert hat. Zum Ende von Diablo 3 gab es übermächtige Kombinationen und alles drehte sich nur noch um die Perfekte Skillung, in Kombination mit den perfekten Items. Das Ziel – schneller Leben aufladen als man es verliert und dabei so viel Schaden machen, dass man auch die stärksten Monster auf Monster Stufe 10 irgendwie herunterschlägt. Auch hier hat Blizzard eingegriffen und das Spiel nun deutlich knackiger gestaltet. Desweiteren wurden übermächtige Kombinationen ausgeschaltet und einige Fähigkeiten ausgetauscht.

Der Abenteurer Modus
Richtig in den Bann hat uns allerdings der Abenteurer Modus gezogen. In diesem Modus dürfen wir Aufgaben für Tyrael erledigen. Dabei dürfen wir bestimmte Monster suchen, Bossmonster killen und anschließend kräftig Belohnungen kassieren. Außerdem gibt uns dies die Möglichkeit in Nephalem Dungeons abzutauchen, wo es nochmal besondere Beute gibt. Da die Aufgaben sich über alle Akte verteilen, ist dies eine gute Alternative zu dem sonstigen Akt-und-Boss-Monster-Farmen. Natürlich bleibt auch das nicht aus, da dies auch eine alternative ist. Unterm Strich haben wir nun aber deutlich mehr Möglichkeiten uns in der Welt von Diablo abwechslungsreich zu beschäftigen.

Kreuzritter, Crafting und Paragon
Abseits der Akte wurden auch die Crafting-Systeme und das Paragon Level überarbeitet, sowie ein neuer Charakter „Der Kreuzritter“ hinzugefügt. Über den Kreuzritter muss man nicht viel sagen, denn er ist eine Mischung aus Paladin (Diablo 2) und dem Barbaren und spielt sich Blizzardüblich wieder absolut ausgewogen. Das Crafting wurde vereinfacht und mit der Mystikerin erweitert. Jetzt dürfen wir Fähigkeiten tauschen und Aussehen von Items verändern. Am sinnvollsten erscheint aber das neue Paragon Level, dass uns Fähigkeiten und Skillungen wieder etwas freier gestalten lässt. Wie gut das funktioniert muss sich allerdings noch zeigen, da sich das Leveln sehr langwierig gestalten kann.

Rückschritt PC Version
Leider ist es aber auch so, dass es nicht nur positives über das neue Addon zu berichten gibt. Zuletzt durften wir uns in Diablo 3 auf den Konsolen in den Kampf stürzen. Das Problem – Die Steuerung dort hat uns so gut gefallen, dass wir die Rückkehr an die Maus fast schon als langweilig empfanden. Uns ist nicht begreiflich, wieso man nicht die guten Elemente der Konsolenversion auf den PC Übernommen hat?! Eine Ausweichrolle hätte man für Mausspieler auch durch einen schnellen weiten Klick an den Seitenrand realisieren können und so optional den Gamepad Support anbieten können.

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Fazit: Diablo 3 Reaper of Souls ist ein Schritt in die richtige Richtung. Vieles wirkt nun deutlich optimierter! Vor allem wenn man dann mal das maximale Level erreicht hat und sich Gedanken machen muss, wie man nun weiter macht. Insgesamt muss sich aber noch zeigen, wie gut das neue Paragonsystem und die neuen zufälligen Systeme die Spieler über Wochen unterhalten können.

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+Sinnvolle erneuerung durch Loot 2.0
+Mehr zufälliger Content
+Abtenteurer Modus als Optionale Inhaltserweiterung
+Neue Klassen, Berufe, Levelstufe
+Auktionshaus endlich weg
+Gildensystem
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-Leider die gute Steuerung der Konsole nicht übernommen
-Durch Skilländerungen manche Skillung alter Charaktere nicht mehr nutzbar
-Charakterentwicklung weiterhin stark vorgegeben
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