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MAX: The Curse of Brotherhood im Xbox-One.de Test

Autor des Artikels: RSS Bot

Lange haben wir in Deutschland auf dieses Spiel gewartet. Ursprünglich sollte Max: The curse of Brotherhood zum Xbox One Launch im November 2014 erscheinen. Leider war der Titel noch nicht zufriedenstellend Fertiggestellt und der Release wurde auf Dezember verschoben. Erschienen ist es dann noch im Dezember, allerdings nicht in Deutschland. Hier zu Lande ist der Titel erst kürzlich im Xbox Store, zum Preis für rund 15 Euro erschienen.

Mit Max and the Magic Marker hatte der Titel gebende Held bereits einen Auftritt, wie viele nicht wissen. Trotzdem, dass das Spiel relativ gute Gameplay Ansätze hatte, geriet der Titel doch recht schnell in Vergessenheit. Ob dies auch mit dem neuen Ableger der Fall sein wird und ob auch alle Versprechen gehalten werden, lest Ihr in den folgenden Zeilen.

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Ein Stift mit Seele

Auch in dem neusten Abenteuer steuert man primär den kleinen Jungen Max. Dieser wünscht sich zu Beginn des Spiels, dass sein kleiner nerviger Bruder verschwinden möge. Kaum ist dieser Wunsch ausgesprochen, öffnet sich ein Portal im Kinderzimmer und eine große pelzige Hand greift seinen Bruder Felix und reißt Ihn in eine andere Welt, namens Anderland.

Von einem schlechten Gewissen geplagt, springt Max natürlich hinterher, um seinen Bruder zu retten. Kaum in der Anderlande angekommen beginnt auch schon sein Abenteuer. Felix hängt angebunden an einem Stock, welchen ein riesiges Affenartiges Monster über den Schultern trägt. Zuerst gilt es das Monster zu verfolgen. Doch irgendwann ist es außer Reichweite und Max muss sich einen anderen Weg suchen um zu seinen Bruder zu gelangen.

Auf der Suche nach einem geeigneten Weg trifft Max auf eine alte Hexe, welche etwas über einen Lord Mustacho faselt. Dieser wäre wohl zu alt geworden um die Welt zu versklaven und benötigt dazu Felix Körper. Allerdings ist diese Hexe auch schon zu alt um dem Lord kontra zu bieten, weshalb die gute alte Dame ebenfalls ein neues Gefäß benötigt, in den Sie Ihre Seele transferieren kann. Gut das Max seinen alten Magic Marker dabei hat, denn dieser wird kurzerhand als Behälter für die Seele genutzt.

Der „Magic“ Magic Marker

Mit diesem, so gesehenen verbesserten, Magic Marker kann Max nun, in den jeweiligen Leveln, die Erde anheben, Lianen oder Äste wachsen lassen oder auch Wasserströmungen über die Spielwelt zeichnen. Im Vergleich zum Vorgänger ist man hier aber sehr viel eingeschränkter. Konnte man noch in Magic Marker der Kreativität freien Lauf lassen, kann man in dem neuen Abenteuer nur noch an gewissen vorgegebenen Punkten den Stift nutzen.

Dies wird dann mit allerhand Rätseln verknüpft. Für einige gibt es auch mehr als nur eine Lösungsmöglichkeit. Aber die Meisten können nur so gelöst werden, wie die Entwickler es vorgeben. So muss man an der einen Stelle gemeine Widersacher in einem Käfig einsperren, welchen man zuvor mit einer Säule aus Erde anheben muss. An anderer Stelle muss man Äste in gewissen abständen Zeichen, um ein größeres Hindernis zu überwinden.

Hin und wieder gibt es Abschnitte in denen Max relative schnell laufen muss und währenddessen in gewohnter Jump’n’Run Manier Hindernissen ausweichen oder drüber hinwegspringen muss. Gelegentlich kommt hier dann auch der Magic Marker zum Einsatz. An diesen Stellen geht das Spiel in einer Art Slow-Motion, in der man dann genug Zeit hat eine Liane beispielsweise zu Zeichen, um dann einen Abgrund zu überwinden.

Lustiges Spiel mit viel Frust

Trotz dieser recht simplen Spielmechanik artet das Spiel öfters als man denkt in eine Try an Error Erfahrung aus. Denn nicht immer ist die Steuerung zu 100 Prozent präzise und man merkt es dem Spiel an, ursprünglich einmal für einen Touchscreen konzipiert gewesen zu sein. Man schwingt beispielsweise gerade von einer Liane zur anderen und ist der Meinung den Richtigen Punkt zum weiterspringen gefunden zu haben und drückt die entsprechende Taste, aber das Spiel reagiert zu spät. Ebenfalls sind die vorgegebenen Zeichnungen meist mit dem Controller nicht richtig umsetzbar.

Dafür wurden aber regelmäßige Speicherpunkte, welche doch recht gut verteilt wurden, gesetzt. Vor jedem größeren Rätsel oder Laufeinlage wird gespeichert und sollte was schief gehen, kann man diese Passage direkt noch einmal in Angriff nehmen. Dennoch kann es recht Frustrierend sein an derselben Stelle gefühlt 1000 Mal zu sterben obwohl man alles so macht, wie das Spiel vorgegeben hat.

Ganz schön bunt hier

So spielt oder stirbt man sich durch die Anderlande, welche dennoch recht abwechslungsreich daher kommen. Zu Beginn des Spiels startet man in einer Art Wüste und wandert von Kapitel zu Kapitel durch Dschungel, Städte, Berge oder dunkle, aber geheimnisvolle Höhlen. Abwechslung wird zumindest was die Umwelt angeht mehr als genug geboten und sieht im Vergleich zum Vorgänger mit der neuen 3D Grafik im Comic Stil recht schick aus. Allerdings werden nur zwei Dimensionen zum Spielen genutzt und ist, was die Bewegungsfreiheit angeht, ein wenig eingeschränkt.

Dafür ist die akustische Untermalung recht gut gelungen und fügt sich unauffällig in die knapp 6 Stunden Spielzeit ein. Nur schade ist, dass das Spiel nicht komplett auf Deutsch lokalisiert ist. Die Sprachausgabe ist leider in Englisch, aber man erhält recht gut übersetzte Untertitel. Gerade weil eigentlich nicht viel gesprochen wird, ist es umso mehr schade keine Deutsche Vertonung zu haben.

Fazit

Max The Curse of Brotherhood ist ein Solides Jump’n’Run spiel für die Xbox. Leider ist es mit den knapp 6 Spielstunden recht kurz geraten und so manches Potential wird leider nicht genutzt. Ich hätte mir gewünscht ein wenig mehr Freiheiten zu haben, was den Magic Marker angeht und eine präzisere Steuerung. Auch die Story bleibt ein wenig im Hintergrund stehen. Dennoch hatten wir genug spaß mit dem Spiel, obwohl es den Anschein macht eher auf die jüngere Generation abzuzielen. Wer gerne Jump’n’Runs mag und zudem gerne mal ein wenig Rätselt sollte sich das Spiel auf jeden Fall mal antun.

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+ Nette Grafik im Comic Stil

+ Gutes Leveldesign

+ Angenehme Akustische Untermalung

+ Reichlich Abwechslung
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[symple_box color=“red“ text_align=“left“ width=“100%“ float=“none“]
– Keine Deutsche Sprachausgabe

– Magic Marker nur begrenzt einsetzbar

– Nicht zu 100% gelungene Steuerung
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[symple_skillbar title=“Wertung: 3,5/5″ percentage=“70″ color=“#0000FF“]