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Carrie Filmkritik

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Der den Trailer von Carrie sieht denkt in der ersten Linie an einen 0815 Horror-Film um das Thema Satan und Glaube. Jedoch wird das ganze mal ganz anders präsentiert und wirkt deshalb sehr erfrischend. Wie uns Carrie gefallen hat erfahrt ihr in unserer Filmkritik.

Carrie die Ausseiterin
Carrie ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, das leider nicht besonders gut in ihrer Schule ankommt. Das lassen die Mitschülerinnen Carrie auch deutlich spüren und belächeln Sie. Doch damit nicht genug, denn die Strapatzen die Carrie in der Schule durchmachen muss werden schlimmer und schlimmer. Hintergrund dieses Dramas ist Carries Familie. Ihre Mutter ist sehr gläubig und davon überzeugt mit der Geburt Carries gesündigt zu haben. Entsprechend muss Carrie sehr einfach und abgeschieden leben und wird von der Mutter sehr unter Druck gesetzt. Als Carrie dann eines Tages während des Sportsunterrichts ihre Tage bekommt und nicht aufgeklärt wurde wird es Carrie zu viel. Die Sportlehrerin entdeckt Sie, klärt Sie auf und ist für Sie da. Die ganze Klasse hingegen muss Strafe sitzen. Ob das alles gut geht?

Freundschaft und Liebe
Freundschaft und Liebe sind Eng beieinander. Entsprechend beschließt eine kleine Gruppe, der der Vorfall sehr leid tut, Carrie auf den Ball zu entführen. Da wiederum die Hauptverantwortlichen nicht auf den Ball dürfen, versuchen diese alles zu verhindern. Ein Konflikt entsteht, der nicht einfacher wird, da Carrie langsam entdeckt, dass sie Objekte mit ihren Gedanken bewegen kann.

Teenie Film statt Horror
Wo sonst der Film sehr düster erzählt wird und ständig eine bedrückende Atmosphäre aufbaut, versucht es der Film „Carrie“ mal etwas anders. Zwischen den sehr phsypatischen Szenen entwickelt der Film sich nämlich immer wieder zum Teenie Film, der übliche Teenie Probleme behandelt und deshalb eine große Bandbreite an Stimmungsschwankungen mit sich bringt. Allerdings muss man für solche Szenen auch offen sein, denn wer rein gar nichts mit diesen Thematiken anfangen kann, wird mit Carrie nicht glücklich werden. Alle anderen erfreuen sich an einem Horror Film der in einem frischen Mix daher kommt. Zwar gab es alle für sich irgendwie schon mal, in dieser Mixtur fühlt sich das ganze aber durchaus neu an.

Technik
Uns liegt die Bluray von Carrie vor die ein fantastisches Bild liefert. Auch der Sound wirkt super, wobei dieser nur wichtig in den Horrorsequenzen ist. Ab und zu bedient sich der Film an Effekten, vor allem gegen Ende wird tief in die Effekt-Kiste gegriffen. Zwischendurch zeigt sich das Film bodenständig, aber immer mit passenden Bildern. Die Schauspieler machen ihren Job Solide, auch wenn die Charaktere absolut durchsichtig und vorhersehbar sind und nach einem 0815 Schema handeln.

Fazit: Carrie ist ein guter Popcorn Film der vor allem die jüngere Fraktion anspricht. Ältere müssen sich mit Teenie Szenen auseinander setzen, die villeicht abschreckend wirken könnten. Wenn man sich allerdings daraus einlässt, wirkt dieser Film sehr erfrischend, da er eben mal ein wenig anders dargestellt wird, wie die ganzen anderen Teufels/Glaubens/Horrorfilme. Uns hier hat Carrie jedenfalls solide unterhalten!