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Titanfall

Autor des Artikels: Steven Wilcken

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Das Warten hat ein Ende in Kürze erfolgt der Release zum heiß begehrtesten Titel im Frühjahr 2014. Titanfall ist das Erstlingswerk des neuen Studios Respawn Entertainment, welches sich unter anderem aus ex. Entwicklern der Call of Duty Serie zusammensetzt. So lag es nahe, dass sämtliche Kompetenzen in einem Multiplayer-Shooter vereint und reines Multiplayerspiel kreiert wurde. Mit Titanfall erscheint für die Xbox One, dem PC und ein wenig später auch auf der Xbox 360, die Shooter Hoffnung des Frühjahres. Viel wurde in der letzten Zeit über den Shooter berichtet. Positives und Negatives. Was Letztendlich dabei raus gekommen ist, lest Ihr im folgenden Test zur Xbox One Version.

Schon im Februar zockten wir für euch die Beta zu Titanfall, welche mit rund zwei Millionen Spielern recht erfolgreich war. Das Spiel hatte noch diverse Macken aber fühlte sich schon recht Rund an. Wurde denn auch alles umgesetzt, was versprochen wurde? Ist Titanfall das Spiel, welches die Revolution des Shooter-Genres einleitet? Kann das Spiel der Konkurrenz und vor allem der Community standhalten? Wir lüften für euch diese Fragen.

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Was macht Titanfall anders?

Titanfall ist auf dem ersten Blick nur ein weiterer Shooter, der aber die Details im Verborgenen vergraben hat. Beim zweiten Hinsehen, erblickt man die Innovationen und Spielmechaniken, die den Titel zu etwas besonderen machen. Allein die Drei-Dimensionale Spielweise des Shooters, verlangt schon einiges ab.

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Man merkt den Entwicklern an, dass diese zuvor an Call of Duty gearbeitet hatten. Die grundlegenden Mechaniken von Titanfall sind identisch. Dennoch sind einige neue Elemente hinzugekommen. Darunter Jetpacks für die als Piloten genannten Spieler, Parcours-Einlagen und natürlich die Titans, welche Namen gebend für das Spiel sind. Zudem wollte man mehr Übersicht schaffen und das Spiel generell so gut wie möglich ausbalancieren. Deshalb entschied man sich eher weniger Waffen, bzw. Ausrüstung in das Spiel einzubauen, als es bei Genre Vertretern üblich ist.

Ebenfalls unüblich ist, dass die Spieleranzahl auf gerade mal zwölf Spieler pro Match begrenzt ist. Um dies zu verdeutlichen, es spielen maximal sechs Spieler gegen sechs Spieler. Schaut man zu den großen Titeln wie bspw. Battlefield 4 rüber, kann man dort mit bis zu 64 Mann in die Schlacht ziehen. Um dies ein wenig zu kompensieren, schickt Titanfall zu den 12 Spielern noch haufenweise KI Kanonenfutter mit auf das Feld.

Was die Bots angeht, gibt es in Titanfall zwei Varianten. Zum einen die Grunts, welche Menschliche Bots darstellen, können aber nicht wirklich gefährlich werden. Man muss sich schon verdammt dumm anstellen, damit diese einen umbringen können. Zum anderen gibt es noch die Spectres. Diese Variante der Bots sind Roboter Gegner, welche auch gehackt werden können. Gehackte Spectres kämpfen dann für einen, quasi als Bodygard. Nicht gehackte Spectres sind zwar auch nicht schlau, können aber zielen und werden somit etwas gefährlicher in brisanten Situationen.

Ein gut 20-30 Minütiges, unumgängliches, dafür aber sehr gutes, Tutorial führt den Spieler in die Welt von Titanfall ein und unterrichtet Ihn in die wichtigsten Funktionsweisen des Spiels. So werden es auch Neulinge einfach haben in das Spiel rein zu kommen. Durch diese ganzen Design Entscheidungen, fühlt sich Titanfall anders als andere Shooter an. Es wirkt schneller, actiongeladener und durch die Titans einfach abwechslungsreicher.

Where are the campaign, my friends…

Obwohl man sich für einen reinen Multiplayer-Shooter entschied, wollte man nicht ganz auf eine Singleplayer-Kampagne verzichten. So wurde die Story in einem dafür geschaffenen Multiplayer Modus gesteckt. Wirklich innovativ ist dieser Modus allerdings nicht. Denn im Grunde setzt sich der Story-Modus aus zwei Mehrspieler Modi zusammen, welche in kleinere Story Sequenzen eingebettet wurden.

Das Grundprinzip ist aber keine schlechte Idee. Allerdings bekommt man während des Spielens nicht viel von der eigentlichen Story mit. Bis auf die Einleitende und Abschließende Sequenz, wird die Geschichte im Match selbst über kleine eingeblendete Videoübertragungen erzählt. Dummerweise hat man nicht daran gedacht, dass die Gefechte so schnell und fordernd sind sodass man nicht viel davon mitbekommt.

Wenn man dann doch die Geschichte um Titanfall verfolgen will, sollte man sich in der Online Kampagne ein ruhiges Fleckchen suchen und sich die Funksprüche gemütlich anhören. Sollte man so die Runde verlieren, ist das auch nicht weiter tragisch. Denn das Endergebnis hat keinerlei Einfluss auf die Story. Ob man gewinnt oder verliert, man sieht immer dieselben Sequenzen.

Zudem bleibt die Geschichte überwiegend Flach und man erfährt nicht, warum sich die jeweiligen Parteien, IMC und Milizen, bekriegen. Die Kampagne kann im Übrigen aus Sicht beider Parteien gespielt werden. Im Großen und Ganzen hätte ein wenig mehr Dynamic im Storytelling nicht geschadet. So aber versumpft sie leider nur zu einer netten Nebensache und wird nach zwei Mal durchspielen schnell langweilig.

Coole Namen aber auch was dahinter?

Wenn man die Kampagne gespielt hat, merkt man dann im Multiplayer Modus, wo das Hauptaugenmerk des Spiels liegt. Warum aber das Rad versucht wird neu zu erfinden bleibt leider unklar, denn alt bewerte Spielmodi wurden einfach nur anders benannt. Zur Auswahl stehen mehr oder weniger sechs Optionen zur Verfügung.

Wie schon erwähnt, tauchen in der Kampagne nur zwei Spielmodi auf, welche auch in der Freien Spielauswahl zu finden sind. Zum einen Attrition, welcher im Grunde nur das alt bekannte Team Deathmatch ist. Beide Fraktionen versuchen Punkte durch Abschüsse der Gegnerischen Spieler zu erhalten. Welches Team am Ende 250 Punkte zusammen hat, gewinnt die Runde. Zu beachten ist hier, dass Bots, Spieler und zerstörte Titans jeweils unterschiedlich viele Punkte einbringen.

Zum anderen findet der Modus Hardpoint Verwendung. Hier versucht man, auf der Karte verteilte, Punkte zu erobern und zu halten. Ein Punkt der gehalten wird, generiert mit der Zeit immer mehr Siegpunkte. Das Team, welches als erstes die 450 Siegpunkte erarbeitet hat, gewinnt die Runde. Neben den beiden Modi, sind noch weitere in der Freien Auswahl. Unter anderem der Pilot Hunter Modus, welcher sich exakt wie Attrition spielt. Der einzige Unterschied ist, dass nur Kills der Piloten zählen. Wirklich Innovative ist dieser Modus nun nicht.

Zwar auch nicht Innovativ, aber dafür sehr spaßig, ist das allseits beliebte Capture the Flag. Dennoch spielt sich dieser Modus anders durch die hohe Geschwindigkeit und die Möglichkeit hier die Titanen als Transportmittel zu missbrauchen. Ebenfalls sehr beliebt ist hier, die Titanen als Basisverteidigung zu nutzen, um feindliche Piloten schnell und effektiv bei Seite zu schaffen.

Im letzten Spiel Modus Last Titan Stand spürt man schon ein wenig mehr Ideenreichtum. Jeder Spieler beginnt die Runde direkt in einem Titan. Ziel ist es alle feindlichen Titanen und Piloten zu zerstören, bzw. zu töten. Welches Team am Ende mehr Titans oder Piloten übrig hat gewinnt die Runde. Allerdings gibt es hier die Einschränkung, sollte der Titan hops gehen, darf kein neuer geordert werden und man muss als Pilot überleben. Sollte man auch als Pilot versagen, ist die Runde für den Spieler vorbei.

Gut wer zählen kann, hat festgestellt, dass nur fünf Modi beschrieben wurden. Der Sechste Modus namens Variety Mode ist genau das, was der Name Sagt. Hier werden alle fünf Modi zusammen gewürfelt und der Zufall entscheidet, welcher Modus als nächstes dran ist. Ganz nett für Leute, die nicht die ganze Zeit denselben Modus spielen wollen und sich so den Modus Wechsel ersparen wollen.

Schnell, schneller, am schnellsten …

Bis auf Last Titan Standing spielen sich die Modi relative gleich. Wäre da nicht die große Auswahl an Karten. In der Beta durfte man nur zwei Karten spielen. Zum einen Angel City, welche dem Spieler einen Stadtkampf bietet und zum anderen das weitläufige Industriegebiet Namens Fracture. Hinzugesellen sich 13 weitere Karten, die alle Ihre Vor- und Nachteile bieten. Mal verschlägt es den Spieler in ein Tropisches Klima auf der Map Lagoon, mal geht es in weitläufigere wüstenähnliche Gebiete wie in Boneyard. Abwechslung ist hier also gut gegeben und kaschieren ein wenig die magere Spielmodi-Auswahl.

Anders als in anderen Shootern, findet man in den Maps keine vordefinierten Laufwege. Man ist quasi gezwungen als Pilot die Karten gründlich zu studieren und mögliche Wallruns oder erreichbar hohe Positionen zu finden. Nur so kann man sich schnell über das Schlachtfeld bewegen und den Überblick behalten. Wichtig ist auch immer in Bewegung zu bleiben. Man muss nämlich immer damit rechnen aus allen Richtungen des drei Dimensionalen raumes angegriffen zu werden.

Unterstützt wird der Pilot hierbei, neben den unterschiedlichen Waffen, wie Rifle, Shotgun, Sniper, oder Pistole, durch ein Jetpack und zusätzlichen austauschbaren Ausrüstungsgegenständen, wie die Tarnung oder das aktiv Radar. Letzteres ermöglicht den Spieler kurzzeitig durch Wände zu schauen und so seine Feinde zu lokalisieren. Ausgewählt werden diese Optionen vor dem Match in vordefinierten Klassen. Ab einem gewissen Rang kann man sich auch eigene, so genannte Loadouts erstellen und sich den Piloten individuell gestalten und mit Ausrüstung und Waffen versehen.

Das Gameplay ändert sich aber, sobald der Spieler sich in seinen Titan setzt, welcher nach Ablauf einer gewissen Zeit gerufen werden kann. Schon ist man nicht je nach Titan-Modell langsamer unterwegs und nicht mehr ganz so agil. Als Ausgleich erhält der Spieler eine wesentlich höhere Feuerkraft und kann in der Regel einen Piloten mit einen Schuss töten.

Um hier eine gute Balance zu finden, ist es dem Piloten erlaubt auf feindliche Titanen einen Rodeo Angriff zu starten. So Springt man von einer höheren Position, oder per Jetpack auf den Rücken des feindlichen Titanen, reißt die Sicherheitsabdeckung auf und zerschießt die Elektronik des Riesen. Alternativ sind die Piloten noch mit Anti-Titan Waffen ausgestattet, welche ein wenig mehr Feuerkraft gegen die Blechbulliden bieten und somit für ein wenig Ausgleich sorgen.

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Hammond Robotics, führender und einziger Hersteller von Robotern im Titanfall-Universum. Dieses Unternehmen kennt jeder Pilot. Denn es ist der Hersteller der unterschiedlichen Titans aus dessen Pool IMC als auch die Miliz schöpfen. Ursprünglich hatte es Respawn Enterrainment angedacht nur eine Titan Variante in das Spiel einzubauen. Letzten Endes haben es dann doch drei in das fertige Spiel geschafft.

In der Beta durften wir nur den Mittelklassen Titan Atlas spielen. Dieser hat eine solide Panzerung und ist moderat unterwegs. Mit der finalen Fassung von Titanfall findet man neben diesen noch den Stryder, einen leichten, weniger gepanzerten, dafür aber schnelleren Titanen als den Atlas und den Ogre, welcher eine schwere und stark gepanzerte, sowie langsame Variante darstellt. Diese müssen aber im Laufe des Spiels erst freigeschaltet werden und können nicht sofort genutzt werden.

Ähnlich wie bei den Piloten, kann man auch die Titanen, neben den drei vordefinierten Klassen, mit eigenen Loadouts bestücken. So können mit Rangaufstiegen auch hier Waffen und Gadgets freigeschaltet werden. So kann man sich seinen eigenen Individuellen Titanen konfigurieren. Im Übrigen kann ein Spieler bis Rang 50 Leveln. Dann ist im Prinzip Schluss. Wenn man aber am Generationen Programm teilnehmen möchte, was aus anderen Spielen den Prestige Modus gleicht, kann ganze 10 Mal nach erreichen seinen Rang zurücksetzten und von vorne anfangen. Belohnt wird das mit einem anders Farbig hinterlegten Hintergrund im Profil.

Neben diesen ganzen Individualisierungsmöglichkeiten, gibt es noch die sogenannten Burning Cards. Diese Karten bieten dem Spieler unterschiedliche Möglichkeiten im Spiel. So kann man sich mit den Karten komplett unsichtbar machen, eine stärkere Waffe erhalten oder sich an Ort und Stelle wiederbeleben lassen. Der Haken an der Geschichte ist nur der, dass man max. drei solcher Karten mit in ein Match nehmen kann. Daher sollte genau überlegt sein, welche Karten man mitnimmt. Ebenfalls sollte man im Hinterkopf haben, dass diese Karten nach deren Verwendung weg sind.

Tragisch ist es aber nicht. Da man diese nach jedem Match neu bekommt. Allerdings ist es zufällig welche Karten man bekommt. So kann man sich noch ein wenig mehr Spezialisieren und die Spiele fühlen sich nicht immer gleich an und ist im Vergleich zu anderen Spielen eine wirkliche Neuerung.

Next Generation oder doch nicht?

Vor Release zu Titanfall wurde viel über die Auflösung und die Framerate gerätselt. So sprachen sich auch die Entwickler dafür aus, Titanfall auf mindestens 900p zu bringen. Leider konnte dieses Angestrebte Ziel nicht erreicht werden und man ruderte wieder auf den Stand der Beta zurück. Das heißt Titanfall läuft „nur“ in 792p. Aber durch den hervorragenden Upscaler der Xbox One fällt das nicht wirklich auf. Denn ausgegeben wird das Spiel in 1080p, wenn auch nicht nativ.

Dafür sieht es aber mit der Framerate umso besser aus. Denn die läuft überwiegend Konstant bei 60 Bildern pro Sekunde. Ganz selten kann es vorkommen, dass diese ein wenig abfällt. Dies ist dann aber kaum bemerkbar. Dennoch hat Respawn hier Besserung angekündigt und man wolle sich um das Thema Auflösung und FPS weiter kümmern und das Spiel, sollte eine Lösung gefunden werden, nachpatchen. Bleibt nur die Frage offen, ob hier nur ein lauer Wind weht, oder ob es ernst gemeint ist.

Was dann aber schon eher ins Gewicht fällt, Titanfall hat hin und wieder doch recht Matschige Texturen. Natürlich fällt einem das im Gefecht weniger auf, da man sich nicht wirklich darauf konzentriert. Dennoch bei ruhigem Umschauen und näher herangehen, kann es teilweise auffallen. Zudem scheint das Antialaising nicht ganz so hoch eingestellt zu sein und auf größeren Bildschirmen sind Treppchen-Bildungen zu erkennen.

Nichts desto trotz macht das Gesamtpaket einen guten Eindruck und man ist doch überrascht, was man noch alles mit der alten Source Engine alles bewerkstelligen kann. Die Umgebung ist Atmosphärisch gut umgesetzt, Licht bricht in den Partikel-Effekten, und wäre gerade kein Krieg könnte die ein oder andere Karte auch ein angenehmes Feriendomizil sein.

Selbst aus den Lautsprechern ertönt gute Arbeit. Auch wenn die Tonkulisse teilweise überfüllt wirkt und man schnell von sämtlichen akustischen eindrücken Überfordert ist. Den überall wird geschossen, es explodiert etwas, Funknachrichten werden übertragen, der Titan schlägt mit akustischen Signalen Alarm wenn man angegriffen wird. All das wirkt auf dem ersten Blick überladen aber fügt sich zu einem Runden Gesamtbild.

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Fazit:

Ich habe mich die letzte Woche über ausgiebig mit Titanfall beschäftigt. Jede mir frei zur Verfügung stehende Minute habe ich in das Spiel gesteckt. Leider habe ich es bisher noch nicht in die zweite Generation geschafft und dümpel noch auf Rang 35 herum. Die Zeit habe ich genutzt um mir die Spielmodi noch genauer anzuschauen und auch die Technische Seite des Spiels zu betrachten.

Rundum würde ich behaupten ist Titanfall ein klasse Spiel, welches neue Innovative Features in das Genre perfekt einbringt und alt bekanntes gut umsetzt. Das größte Manko des Spiels ist jedoch, dass es keine Singleplayer Kampagne gibt. Der Titel bietet doch so viel Potential dafür, eine richtig gute Story hinzulegen, welche sogar Koop Kompatibel wäre. Aber leider hat man sich für die Multiplayer Kampagne entschieden, welche doch sehr fad zu spielen ist.

Der klassische Multiplayer Modus mit seinen fünf Spielvarianten ist ganz okay, aber grundsätzlich spielt sich jeder Modus irgendwie identisch. Spaß machen diese, keine Frage. Abwechslung gibt es eigentlich nur bei Last Titan Stand und ein wenig noch bei Capture the Flagg. Diese Letzt genannten Spielmodi bieten auch viel Platz für Strategen und eingespielte Teams. Sollte Respawn Entertainment private Matches einbauen, was sie ja angekündigt haben, könnte ich mit Titanfall auch als guten E-Sports Titel, in Konkurrenz zu Call of Duty, sehr wohl vorstellen.

Aus der Technischen Sicht bin ich immer noch sehr erstaunt, was die Mannen bei Respawn noch aus der in die Tage gekommenen Source Engine raus geholt haben. Dennoch kann man deutlich erkennen, dass es sich hier nicht um eine nextGen Engine handelt und diese teilweise etwas altbacken rüberkommt. Zu erkennen an teils matschigen Texturen, kantenflimmern, etc. Zudem hatte das Spiel zum Start leider mit Serverproblemen zu kämpfen, welche ich aber nicht zu Lasten des Spiels werten will, da die Serverinfrastruktur von Microsoft abhängt und diese Probleme mit Ihren Services hatten.

Ein Kritikpunkt, welcher auch von vielen anderen Spielern bemängelt wird, ist der Mangel an Abwechslung der Individualisierung des Piloten und Titans. Es gib einfach zu wenig Waffen und Modifikationen. Zudem sind diese relative schnell Freigeschaltet. Ein wenig mehr hätte man sich hier doch vorstellen können. Zudem funktioniert das Matchmaking nicht vernünftig, da es vorkommen kann das Spiele in unterzahl gestartet werden oder man gegen viel erfahrenere Spieler antreten muss, was wiederum in Frust ausartet.

Aber dennoch ist Titanfall ein guter Multiplayer Titel geworden, der durch aus eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu Call of Duty und Battlefield ist. Und er wird sicherlich noch eine ganze Weile bestehen bleiben. Sollte Respawn Entertainment Ihre DLC Politik auch wirklich wie versprochen umsetzen.

Wertung:

+ Innovative Spielmechanik (Titans)
+ Schnelle und Kurze Situngen
+ Abwechslungsreiche Karten
+ Last Titan Stand
+ Super Balancing
+ Einfacher Einstieg ins Spiel

– Zu Wenig Abwechslung bei Waffen
– Grafik teilweise Altbacken
– Langweilige Kampagne
– Matchmaking nicht das Beste

Ergebnis: Gut mit dicken Minus oder 7/10 Punkten

[AWARD]