Sea of Thieves Closed Beta – unser Statement!

Sea of Thieves Closed Beta – unser Statement!

Wir haben von Microsoft die Chance erhalten uns von der geschlossenen beta von Sea of Thieves einen Eindruck machen zu können. Zu Zweit haben wir uns in die offene See gestürzt und auf Schatzsuche begeben. Und ja – aller Anfang war schwer, denn zumindest in der geschlossenen Beta wird man in eine Welt ohne Leitfaden gestürzt. Hat uns die Beta trotzdem gefallen?

See Ahoi
Der Beta Client von Sea of Thieves empfängt Spieler mit insgesamt drei Modi. Wir konnten allein, zu zweit oder zu viert in See stechen. Nach kleinen Einzelausflügen haben wir recht viel Spaß daran gefunden zu zweit durch die Meere zu streifen. Mit fremden Spielern hatte es kaum funktioniert, allein war es zu langweilig. Zwei Spieler lassen sich eben schneller auftreiben als vier.

Hat man das Problem gelöst gehen die eigentlichen Probleme erst los. Denn Sea of Thieves ist zumindest in der Beta nicht grade Einsteigerfreundlich. Man wird in die Welt geschmissen, befindet sich plötzlich in einer Stadt und soll dann einfach mal starte. Da bleibt nur zu hoffen dass es das Hauptspiel besser löst.

Wer allerdings dran bleibt findet am Steg ein Schiff – unser Schiff! Und juhu! Mit diesem dürfen wir gleich in See stechen – oder wollen es viel mehr. Denn auch hier fehlt eine Einleitung wie das eigentlich funktioniert. Gut das es eine geschlossene Beta ohne Einschränkungen war und andere Streams die entscheidenen Tipps für uns hatten. Und noch mehr gab es in den Streams zu erfahren. Zum Beispiel wie wir erste Schatzsuchen angehen können.

Der erste Schatz
Andere Streams angeschaut wussten wir dann, dass wir Ausschau nach Vogelschwärmen halten sollten. Denn in der Regel befinden sich bei diesen versunkene Schiffe die mit etwas Glück Kisten für uns bereit halten. Mit noch mehr Glück haben diese Kisten Schätze und bringen uns ersten Reichtum. In der Theorie sollten wir damit dann Schatzkarten kaufen können und so zu einem großen und mächtigen Piraten aufsteigen.

Tatsächlich spielt sich eine Bergung von einem solchen Schatz allerdings schwieriger als Vermutet. Aufgrund der engen räumlichkeiten bleibt man in der First Person Perspektive gerne an objekten hängen. Der Zeitdruck durch mangelnde Luft macht das nicht besser. Schaffen wir es mit Mühe und Not aus dem Schiff greifen uns Haie an, die uns bis zum Schiff aufhalten sollen. So wirklich rund spielt sich das zu zweit nicht. Möglicherweise funktioniert dies zu viert besser.

Schon gelesen?  Dynasty Warriors 9 im Test.

Andere Piraten
Richtig mies wird es, wenn ihr einen Schatz geborgen habt, dieser auf See schwimmt und andere Piraten euch angreifen. Aber gut – so ist eben das Spiel – und sollte daher immer einkalkuliert werden. In unserem Fall wurden wir gleich zu Anfang mal richtig auseinander genommen, unser Schiff versenkt und die erste Spielstunde war quasi umsonst. Aber was solls! Wenn die uns schon so geärgert haben, dann wollen wir doch wenigstens Rache. Aber auch das ist nicht so einfach.

Denn auch der Kampf will gelernt sein. Der richtige Einsatz von Pistole, Gewehr und Schwert ist in Sea of Thieves alles andere als Einfach und fühlt sich nicht wirklich griffig an. Manchmal wünschte man sich, dass man zwischen First-Person und Third-Person Ansicht selbst aussuchen könnte – das würde die Übersicht deutlich erleichtern.

Schöne Optik
Was uns allerdings vollkommen überzeugt hat war die Optik. Vor allem auf dem PC sahen die wundervollen Sonnuntergänge auf Hoher See, bei der sich Lichstrahlen in dem wunderschön animierten Wasser Spiegeln, wirklich wundervoll aus! Auf der normalen Xbox sieht Sea of Thieves dank Comicoptik ebenfalls ganz gut aus. Allerdings kann die normale Xbox One Fassung bei weitem nicht mit der PC Optik mithalten.

Auch das restliche Artdesign ist dank seines Comic-Looks quasi zeitlos und gut gelungen. Auch wenn auf dauer ein wenig Abwechslung fehlt da jede Insel und jedes Wrack sehr ähnlich aussehen. Möglicherweise gibt es hier in der finalen Fassung allerdings genügend Nachschub, dass sich das ganze ein wenig anders anfühlt.

Fazit: Sea of Thieves hat potential. Die Idee auf hoher See in kleinen Gruppen gegen andere zu segeln, ohne diese Setting zu ernst zu nehmen ist wirklich gut. Fraglich bleibt jedoch der Umfang. Wir haben nun zwar nicht so viel gespielt, dass wir hier alles erleben konnten. Andere Streamer allerdings schon und die beschweren sich über den geringen Umfang der Beta. Rare meint zwar, da kommen noch etwa 80% mehr Inhalte. Allerdings bleibt fraglich ob dies genügend Stoff für zahlreiche Spielstunden liefert, da die Spielmechaniken in der Beta sich sehr ähneln.

Aber wer weis – Villeicht überrascht Rare ja wirklich noch mit grandiosem Ideenreichtum und schafft es in der finalen Fassung die Spielsysteme derart stark zu erweitern, dass niemand etwas zu meckern hat.

Fürs erste ist Sea of Thieves defintiv ein spannendes Multiplayer-Spiel. Hoffen wir dass das Konzept genügend ausgebaut wird. Potential ist genügend da!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.