Horizon Zero Dawn: The Frozen Wild im Test.

Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds im Test.

Wir hatten die Gelegenheit Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds zu testen. Wieder liefert Guerrilla Games ein ach so verschrienes Sologame und schafft es damit scharren an Spielern zu begeistern. Mit dem Addon um so mehr – denn Guerrilla Games hat aus dem Hauptspiel viel gelernt. Hier ein kleiner Crash-Kurs weshalb ihr euch Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds nicht entgehen lassen solltet!

Die Stämme im Norden.
Aloy – Die Hauptheldin von Horizon Zero Dawn – hat im Hauptspiel eine ziemlich große Gefahr ausgeschaltet und viel über das eigene Dasein herausgefunden. Doch die Welt in der sich Aloy befindet hat noch viel mehr Geheimnisse. Da wäre zum Beispiel der frostige Norden, dass Augenscheinlich in Montana spielt und damit auch einen direkten Bezug zu unserer Welt herstellt. Viel hat sich geändert vom heutigen Montana bis zum Montana im Frozen Wilds. Neben den frostigen Weiten sind hire auch besonders gefährliche Kreaturen und ein unbekannter Stamm – die Benuk – Unterwegs.

Noch größere Gefahren
Wenn man den Test einach ausdrücken möchte kann man sagen, dass Guerrilla Games perfekt dort anschließt, wo Horizon Zero Dawn aufhört. Geschickt gestaltet man die Gameplay-Elemente weiter, fügt neue Waffen, neue Skills, neue Items und vieles mehr hinzu und sorgt vor allem für noch größere gefahren. Denn die Kreaturen im Norden sind alles andere als spaßig. Zumal wir nun noch vorsichtiger sein müssen, da eventuell Türme in der Gegend sein können die Maschinen dauerhaft heilen, wenn wir diese nicht erst einmal ausschalten.

Da auch die Gegner große neue Tricks gelernt haben heisst es für uns noch mehr reinhauen, taktiken nutzen und die Gegner mit Fallen überwältigen um ihre Schwachstellen zu treffen. All das fühlt sich allgemein aber noch Runder an. Man merkt dass die Entwickler bei Beginn der Entwicklungsarbeiten von Frozen Wilds schon eine Ahnung davon hatten, was gut funktioniert und was nicht.

Viel gelernt
Dass Horizon Zero Dawn The Frozen Wilds quasi noch eine polierte Erweiterung ist merkt man aber auch an der Optik. Zwar mögen Frostige Landschaften nicht die Farbenpracht der Wälder vom Hauptspiel haben. Durch geschicktes Lichtspiel, den dichten Schnee und vielen Details auf den Karten und noch besser animierten NPC‘s schafft es Guerrilla Games ein noch schöneres Gesamtergebnis zu liefern, als schon das ohnehin schöne Hauptspiel von Horizon Zero Dawn.

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Du hast die Wahl wie du spielst
Natürlich legt man auch wieder viel Wert darauf den Spieler ein wenig Entscheidungsfreiheit an die Hand zu geben. So liegt es am Spieler ob er eher offensiv spielen möchte, oder eher aus der Deckung agiert. Sogar Quests sind danach ausgerichtet, so werden wir Beispielsweise gefragt ob wir lieber offensiv ein Fabrikgelände stürmen wollen oder eher langsam und gewissenhaft agieren möchten.

Etwas schade ist, dass die Schleichfunktion immer wieder Situationen erzeugt, die nicht ganz authentisch sind. Denn unsere NPC’s werden von den Gegner kaum beachtet – wenn sie im Kampf sind werden sie bei der nächsten wichtigen Sequenz sogar einfach wieder an Ort und Stelle teleportiert als sei nichts gewesen. Setzt ihr also Wert auf Authenzität ist wohl der offensive Weg besser.

Fazit: Horizon Zero Dawn The Frozen Wilds ist schon wie das Hauptspiel ein Meisterwerk. Guerrilla Games hat viel gelernt – das merkt man von der ersten Minute an. Die grandiose Optik zeigt dann auch hinten raus, dass man sich hier nochmal richtig Gedanken gemacht hat und Guerrilla Games die Marke wohl richtig Spaß bereitet.

Klar – der ein oder andere Patzer mag auch noch dabei sein. Aber das hält sich wirklich in Grenzen. Auch solltet ihr kein Herausforderungen scheuen, denn hier gilt noch mehr als im Hauptspiel, dass einfaches drauf rennen euch nicht hilft. Nur wer taktisch klug und vorrauschauend aggiert, wird auch aus zunächst aussichtlos erscheinenden Kämpfen am Ende als Sieger hervorgehen.

Kaufempfehlung: Ja! Unbedingt zugreifen wenn ihr eine PS4 besitzt!

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