Ys 8: Lacrimosa of Dana im Test.

Ys 8: Lacrimosa of Dana im Test.

Japanische Rollenspiele mögen auf dem ersten Blick all den Verkaufsargumenten westlicher Spielepublisher wiedersprechen. Auf dem zweiten Blick locken fantastische Geschichten, interessante Charaktere und tiefgehende Spielsysteme aber immer mehr Spieler hervor. So nun auch wieder mit Ys 8: Lacrimosa of Dana. Wo lässt sich dieses JRPG einordnen? Wir klären auf!

Worum geht es?
Ys 8: Lacrimosa of Dana führt euch auf die Reise über Meer. Als Adol Christie wacht ihr mit dicken Schädel an einem Strand auf. Was ist passiert? Tentakel haben unser Schiff in die Tiefen gerissen und wir sind quasi glücklicherweise auf einer einsamen Insel gestrandet. Doch ist sie wirklich einsam oder gibt es da mehr?

Genau dieser Frage stellen wir uns, befinden uns ziemlich schnell in taktischen Kämpfen und erfüllen quasi allerhand Missionen, während wir eine offene Inselwelt erkunden. Doch ist das schon alles?

Leicht zu lernen, schwierig zu beherrschen
Ys 8: Lacrimosa of Dana ist eines dieser Spiele, dass es zum einen schafft einen leichten Zugang zu schaffen. Im Gegensatz zu vielen anderen JRPG’s versucht man hier großteils zu vermeiden uns mit langen Monologen von Charakteren zu langweilen und gibt uns stattdessen mehr Aktionen die wir erledigen können.

Zum anderen bietet man ein Kampfsystem, bei dem wir nicht 1000 kniffe lernen müssen um am Ende auf unzählige Aktionen die richtige Antwort zu finden. Tatsächlich konzentriert sich das Kampfsystem von Ys 8: Lacrimosa of Dana auf lediglich 2 Knöpfe. Angriff und Ausweichen. Der Kniff ist es die richtigen Zeitfenster zu finden, denn nur so werden Angriffe sehr effektiv. Natürlich gibt es noch zahlreiche Zusatzfähigkeiten die wir aktivieren können.

Der Clou ist jedoch, dass ständig irgendwelche Schadenzahlen erscheinen und dadurch das Kampfgeschehen sehr Aktionreich wirkt. Vor allem da die Kämpfe in Echtzeit ablaufen und nicht wie in vielen anderen Spielen rundenbasiert beschränkt sind.

Missionen erfüllen – Basis aufbauen
Schnell merken wir, dass wir doch nicht so allein auf dieser Insel sind. Daher beschränkt sich etwa die erste Hälfte des Spiels damit, dass wir die Inselwelt mehr oder weniger frei erkunden und jede Menge NPC’s einsammeln. Die wiederum sorgen sich als Dank für unser Wohlergehen – möchten im Gegenzug allerdings Materialien haben, die wir bei unseren Reisen über die Insel finden. Nach und nach ergibt sich eine große Wirtschaft, die uns als Krieger immer stärker werden lässt.

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Jedoch wechselt das Spiel etwas über der Hälfte Radikal. Denn plötzlich wird mehr oder weniger alles Linear und die ganze Perspektive wechselt sich. Etwas was auch schon bei Final Fantasy 15 umstritten war und auch hier Segen und Fluch zugleich ist. Klar – man kann die Erzählung besser vorantreiben, allerdings hat es durchaus Spaß gemacht die Welt nach eigenem Gedanken zu erkunden.

Nichts besonderes?
Tatsächlich nein. Ys 8: Lacrimosa of Dana konzentriert sich tatsächlich nur auf absolute Basic’s von JRPG’s, liefert diese aber in einer sehr hohen Qualität ab. Was Ys 8: Lacrimosa of Dana am Ende besonders macht ist einfach das Tempo in dem ihr das Spiel spielen könnt und nicht wie in vielen anderen JRPG’s quasi dauernd auf Geduldprobe gestellt werdet, da wieder einmal Satz an Satz von NPC‘s gegliedert wird um die Spielzeit ordentlich zu strecken.

Fazit: Ys 8: Lacrimosa of Dana ist ein sehr gutes JRPG an dem sicherlich viele Fans dieses Genres ihren Spaß finden werden. Wichtig ist jedoch dass die Marke auch wirklich gehör erhält, denn bislang dürften sich noch viele Spieler sagen, dass man bislang kaum etwas von dem Titel gehört hat.

Jedoch solltet ihr als JRPG Fan unbedingt einen Blick auf Ys 8: Lacrimosa of Dana werfen. Man könnte es Quasi Geheimtipp der JRPG Szene nennen!

Kaufempfehlung: Ja – JRPG Fans sollten unbedingt einen Blick riskieren!

Hinweis: Ys 8: Lacrimosa of Dana existiert für PS4 und PSVita. PSVita? Jup! Es gibt mal wieder ein richtig gutes Spiel für den Sony Handheld! Jedenfalls konnten wir nur die PSVita Fassung testen, da PS4 bereits völlig vergeben war. Der Test stammt also aus der Sicht der Vita Fassung.


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