Uncharted The Lost Legacy im Test.

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Uncharted The Lost Legacy im Test.

Fragen über Fragen! Womit haben wir es eigentlich bei UNcharted The Lost Legacy zu tun? Ursprünglich war ja mal ein kleines Story DLC geplant, dass man schon aus The Last of Us kennt. Aber Naughty Dog hatte plötzlich immer größere Pläne und so wuchs das DLC zum Addon und dann sogar zum Stand Alone Addon. Unterm Strich kann sich Uncharted the Lost Legacy auch tatsächlich als Eigenständiges Spiel sehen lassen und das bei einem Preis von 40€ – das manch vollpreis Spiel alt aussehen lässt!

Worum geht es?
Ein paar Änderungen bringt Uncharted The Lost Legacy jedoch mit. Statt auf Nathan Drake setzt man erstmals auf komplett neue Charaktere. Im Mittelpunkt steht Chloe Frazer, die von Nadine Ross begleitet wird. Nadine sollte ursprünglich nicht im Spiel vorkommen. Naughty Dog hat aber gemerkt, dass die Interkation zwischen Charakteren ein wichtiger Element in Uncharted ist und hat Sie als neuen Charakter (erstmals vorgestellt in Uncharted 4) an Chloe’s Seite gestellt.

Beide sind auf der Suche nach einem alten Relikt (wie immer halt) und klar – ein Gegenpart darf dabei nicht fehlen. Dieser wird durch Charakter Asav verkörpert, der wie immer eine ganze Armee hinter sich hat um ebenfalls in Besitz des uralten Reliktes zu kommen. Aber nicht nur die Suche oder die Gegenpartei ist ein Problem – auch Nadine und Chloe müssen lernen zusammen zu arbeiten, was durch zahlreiche Sprachdialoge und Animationen begleitet wird. Selbst im Spiel arbeiten die Charakter unterschiedlich gut zusammen.

Altbewährtes Konzept – weniger Setting – volle Abwechlsung
Hingegen bei dem Konzept bleibt man sich treu, denn erneut schickt man Spieler in den Kampf gegen dutzende Gegner. Allerdings konzentriert man sich dieses Mal mehr auf das Erkunden alter Ruinen und schickt den Spieler weniger über die Welt um möglichst unterschiedliche Setting zu erleben. Soll jedoch nicht bedeuten, dass es kein Abwechslung gebe. Hier merkt man Naughty Dog seine Erfahrung an und man liefert immer wieder Bombast Effekte die das Spiel wie aus einem Rutsch erzählen und niemals längen aufkommen lassen.

Das wohl bewährte Konzept aus Uncharted 4 – ein offenes Areal zu gestalten findet auch in Uncharted The Lost Legacy erneut seine Verwendung. Hier müssen diverse Schalter gefunden werden und es gibt sogar nebensächliche Ziele die angesteuert werden können. Das Gebiet soll dabei größer als das Gebiet Madagaskar aus Uncharted 4 sein.

Technik stark
Vor allem jedoch zeigt man sich wieder in der technischen Umsetzung von seiner besten Seite. Die Panoramen von Uncharted The Lost Legacy sehen wirklich atemberaubend schön aus. Die Animationen sind wieder Weltklasse und das Charakterdesign erneut mehr als gelungen. Alles wird von einem passenden Soundtrack und einer dichten Soundkulisse untermalt.

Fazit: Uncharted The Lost Legacy erfindet Uncharted nicht neu und liefert viel Spiel für wenig Geld. Rund 9-10 Stunden sollte euch das neuste Abenteuer beschäftigen. Die Umsetzung ist wieder einmal aufwendig und hochwertig, langeweile gibt es eigentlich nie. Es macht Spaß Chloe und Nadine zu folgen und Nathan vermisst man eigentlich gar nicht!

Kaufempfehlung: Ja – greift zu!

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