Utawarerumono Mask of Deception im Test.

Utawarerumono Mask of Deception im Test.

Wir haben die Gelegenheit von Sega erhalten das neue Visual Novell „Utawarerumono Mask of Deception“ anzuschauen. Entwickler wurde der Titel von Aquaplus unter den Händen des berühmten Publisher Atlus, dass mittlerweile zur Sega Familie gehört. Doch kann das Visual Novell auch westliche Kundschaft überzeugen oder bleibt es zu asiatisch angehaucht? Wir klären dies im Test!

Ein ruppiger Einstieg
Sonderlich bemüht zeigt sich Utawarerumono Mask of Deception nicht den Spieler in seine Welt zu vertiefen. Denn ziemlich ruppig wacht die Protagonistin mitten in einem uns nicht näher bekannt Wald auf. Alles wirkt recht blass und monströse Angreifer machen uns das Leben schwer. Wir entscheiden uns zur Flucht und treffen auf weitere Angrifer. Quasi im letzten Moment werden wir von einem weiteren Hauptcharakter namens Kuon geretet. Wir erhalten ohne weitere Wahl den Namen Haru – ein weiterer Aspekt weshalb wir als Spieler kaum eine Wahl bekommen, sondern einfach der Vorgabe des Spiels folgen…

Lesen und Skippen
Was folgt ist eine zusammengestrikte Geschichte die viele japanische Elemente in sicht trägt. Mal wird es für die Protagonistin peinlich. Im nächsten Moment sieht man viel nackte Haut. Vor allem jedoch müsst ihr euch darauf einstellen lesen zu müssen. Betonen wir lieber viel lesen zu müssen, ohne übertragen zu wollen sind bestimmt 80-90% des Spiels mit Textdialogen besetzt. Und als wenn das nicht schon schwierig am westlichen Markt ist, gibt es diese auch nur in englischer Lokalisierung.

Entsprechend schwierig dürfte sich der deutsche Spieler dabei tun dieses Spiel wirklich zu erleben. Viel mehr richtet sich das Spiel grade in Deutschland wohl an Trophäenjäger, die durch gezieltes Skippen der Sprachsequenzen recht „einfache“ Trophäen in ihre Sammlung hinzufügen können.

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Ab und zu Kämpfen
Immerhin! Ab und zu gibt es dann doch ein wenig Gameplay. Denn neben den Visual Novell enthält das Spiel auch noch ein Kampfsystem. Das ist ein ein Grid aufgeteilt und ähnlich wie in Banner Saga müssen wir die Charaktere über das Grid in rundenbasierten Zügen steuern. Die Taktische Note liegt darin sich zu bewegen und nur kleine Aktionen ausführen zu können, oder stattdessen seinen Zug für einen mächtigen Angriff zu nutzen. Auch das kennt man aus Banner Saga und anderen ähnlichen Spielen.

Noch taktischer wird es, dass Zauber Boni in Feldern herbeiführen können oder das Zauber Charaktere heilen können. Überhaupt hat jeder Charakter Werte wie Hp Angriffstärke und co, die im Kampf bestimmen wie hoch die Chancen stehen, den Gegner auch wirklich zu besiegen. Bestrittene Kämpfe können über das Menü jederzeit nochmals aufgerufen und bestritten werden. Wie in jeden Spiel dieser Form sammelt man EP und steigert mit der Zeit seine Werte um gegen stärkere Gegner zu bestehen.

Fazit: Utawarerumono Mask of Deception ist ein kleines Visual Novell, dass keine großen Risiken eingeht. Schwierig dürfte werden dass man weder westliche Geschichtsaspekte aufgreift, noch eine deutsche lokalisierung eingefügt hat. Letztlich muss man so schon sehr motiviert sein dieses Spiel durchspielen zu wollen.

Wer jedoch japanische Novells grundsätzlich gut findet, der kann mit Utawarerumono Mask of Deception nicht viel falsch machen. Es liefert das, was man erwarten kann – aber eben auch nicht mehr!

Kaufempfehlung: Jaein – Visual Novell Fans können zugreifen. Alle anderen sollten sich das Spiel vorab anschauen.

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