Samurai Warriors: Spirit of Senada im Test.

Samurai Warriors: Spirit of Senada im Test.

Mit Samurai Warriors: Spirit of Sanada ist am 26 Mai des Jahres ein weiterer Misou Titel in den deutschen Handel gelangt. Erfrischend – die Entwickler zeigen sich bei der Story mal erstaunlich kleinlich und blicken auf eine Familie und nicht ganze Dynastien. Das hilft enorm eine emotionale Story zu erzählen. Mehr dazu im Test!

Gebrüder Senada
Koei Tecmo hat den nächsten Ableger der hauseigenen zweiten Misou Reihe Samurai Warriors veröffentlicht. Gegenüber dem großen Bruder Dynasty Warriors, zeigt sich Samurai Warriors mit deutlich weniger Ablegern. IN diesem Jahr konzentrieren sich die Entwickler auf die Senada Familie. Im Unterschied zu den früheren Teilen hilft das westlichen Spielern enorm den teils komplexen Verwirrungen der Eitelkeiten der Handlung zu folgen. Japaner sind nämlich sehr eigen und treffen Entscheidungen, die für westliche Gemüter nicht immer ganz plausibel sind. Entsprechend ist es tatsächlich sehr hilfreich, diese japanische Mentalität anhand einer einzigen kleinen Familie zu sehen. Man versetzt sich so in die Charaktere, lernt ihre Mentalität kennen und kann so zumindest nachvollziehen, warum die Charaktere so handeln, wie sie handeln. Gleichzeitig zeigt sich Samurai Warriors ungewohnt Emotional. Geschichtlich ist dies also ein großer Zugewinn.

Abzüge in den Features
Leider hat man aber nicht nur die Story abgespeckt und erleichtert, sondern auch die Systeme und Modis stark abgedrosselt und konzentriert sich auf eine Kampagne, die man dafür versucht möglichst Abwechslungsreich zu gestalten. Dort gibt es nun nämlich Zeitkämpfe, optionale Aufgaben und co die uns jeweils mit mehr Belohnungen versorgen. Das System hört auf den Namen „Stratagems“. Allerdings muss man sich genau überlegen welchen Aufgaben man nachgeht um alles in der Vorgegeben Zeit zu schaffen.

Spielerisch beim alten
Abseits der Aufgaben bleibt Spielerisch aber alles beim alten. Erneut treten wir gegen Horden an Klonegegnern an, die wir mit mächtigen Angriffen im Zaum halten. Dieses Mal setzt man dabei auf die Unterstützung eines „Zorn-Modus“ indem wir dann besonders gut austeilen können. Kommt doch mal ein stärkerer Gegner wird Samurai Warriors Spirit of Sanada doch mal etwas taktischer und wir müssen mit Block und Angriff arbeiten.

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Leider kein Mehrspieler/Co-op Part
Leider gibt es in Samurai Warriors Spirits of Sanada keinen Multiplayer/Co-op Part. Grade bei diesen Misou spielen ist aber grade solch eine Option immer der Kaufgrund für westliche Spieler, da zusammen vermöbeln einfach doch deutlich mehr Spaß macht. Vor allem wenn die Systeme so einfach gestrickt sind, wie in den üblichen Misou spielen.

Technik
Technisch zeigt sich Samurai Warriors Spirits of Sanada ebenfalls veraltet. Zwar hat man insgesamt grafische Fortschritte in den letzten Jahren gemacht. Allerdings ist dies weit von westlichen Standards entfernt. Dafür erhält man allerdings auf PlayStation 4 Pro eine native 4K Auflösung, die flüssig über den Bildschirm läuft.

Fazit: Samurai Warriors Spirits of Senada ist eine Art neuer Start in die aktuelle Konsolengeneration. Misou Fans dürften mit dem Spiel erneut glücklich werden da man die üblich Systeme erhält und diese wieder wunderbar funktionieren. Schade ist, dass es keinen Co-op Modus oder Multiplayer-Part gibt. Dass man die Geschichte dieses Mal nur auf eine Familie bezieht hat mir als westlicher Spieler enorm geholfen in die Mentalität der Charakter zu finden und der Story zu folgen. Die teils emotionale Erzählung finde ich ebenfalls gelungen.

Unterm Strich erhaltet ihr mit Samurai Warriors Spirits of Senada ein insgesamt gutes Misou Spiel, allerdings ist es weit von den Vorreiter-Titeln der Dynasty Warriors Serie entfernt.

Kaufempfehlung: Misou Fans können zugreifen!

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