Injustice 2 im Test.

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Injustice 2 im Test.

Mit Injustice 2 melden sich die Mortal Kombat Entwickler von NetherRealm mit ihrer vergleichsweise frischen Superhelden-Franchise zurück. Mit Teil 2 setzt man mehr auf Langzeitmotivation, fügt neue Charaktere hinzu und sorgt für noch mehr Bombast. Doch reicht das am Ende für ein Spiel das über längere Zeit motivieren kann? Wir klären das im Test!

Superhelden an die Macht
In Injustice 2 habt ihr einen Cast von von etwa 28 Charakteren. Je nach Version und Vorbestellerboni womöglich ein paar mehr. Mit dabei sind bekannte Charaktere des Vorgängers. Aber auch einige neue Charaktere, die im Vorgänger noch nicht zu sehen waren. Auf der anderen Seite muss man allerdings auf Charaktere des Vorgängers verzichten. NetherRealm setzt allerdings in Aussicht diese als DLC nachzuliefern.

Interessant ist, dass man sich erneut bei DC Universe Charakteren bedient und dabei nicht nur die bekannten Vertreter berücksichtigt. Beispielsweise zieht die ärgste Kontrahentin von Catwoman – namens Cheetah – in den Ring ein. Fans der Comics können so epische Momente selbst im Spiel erleben.

ausgeklügeltes Kampfsystem
Besonders erwähnenswert ist jedoch das Kampfsystem an sich, dass jedem Charakter die Möglichkeit bietet tatsächlich seine eigene Steuerung zu haben, dennoch die Balance zu halten. Charaktere wie Arrow müssen so nicht auf ihre Fernkampfwaffen verzichten, da sie gezielt andere Schwachstellen besitzen. Mächtige Gegner müssen nicht auf ihre Wuchtigkeit verzichten, da flinke sich durchwuseln können – und so weiter.

Gemein haben alle Charaktere eine Anzeige namens „Meter Burn“. Diese Anzeige füllt sich während unserer Kämpfe und lehrt sich bei Sonderaktionen. Je nachdem wie hoch der Stand des Meter Burn ist können wir besonders mächtige Angriffe oder auch „Super Moves“ genannt starten. Fair – diese können aber auch ausgewichen oder geblockt werden. Sind sie dennoch erfolgreich, spielt sich ein kleines Schauspiel auf dem Bildschirm ab, der so weit führen kann, dass Charaktere in andere Dimensionen geschossen werden. Das sieht Spektakulär aus, wiederholt sich leider jedoch ziemlich oft, da jeder Charakter nur einen dieser Moves besitzt und hier keine Abwechslung aufkommt.

Tiefgreifende Spielsysteme
Doch nicht nur die Kämpfe an sich sind super gelungen, sondern auch die Bedingungen des Drum herum. Dort findet ihr einen Story Modus, schnelle Modi oder aber auch einen ziemlich motivierenden Multiverse-Modus, der ein wenig den Living Towers Modus auf Mortal Kombat X ähnelt und auch zeitlich begrenzte Aufgaben liefert. Laut Entwickler ist der Modus darüber quasi unendlich und dürfte so für viel Spaß sorgen.

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Spaß auch deshalb, da wir in den verschiedenen Modis bei Erfolg Erfahrungspunkte sammeln und so an Belohnungen gelangen können. Ganz neu ist nämlich ein Ausrüstungssystem, bei dem wir Ausrüstung verschiedenen Qualitätstufen finden können. Spiele wie Diablo oder Sammelkartenspiele waren hier Vorbild und unterscheiden Items in diversen Stufen von oft bis sehr selten. Während viele Items nur optischer Natur sind, gibt es auch Items, die gezielt Schwächen unserer Charaktere ausbügeln können, indem Sie mehr Leben, mehr Abwehr, mehr Geschwindigkeit erhalten. Damit der Multiplayer-Mode fair bleibt kann man die Boni wahlweise im Kampf verbieten.

Immer wieder neues
Aber auch wenn man denkt man hat schon alles gesehen, entstehen immer wieder neue Situationen. Beispielsweise können sich unsere Charaktere in einen Duellmodus begeben. Hier liegt es dann an uns die richtige Menge unseres „Meter Burn“ zu opfern. Der Verlierer des Duells muss mit Lebenspunkten büßen. So oder so geht aber viel vom Meter Burn drauf, weshalb es auch ein taktische Entscheidung ist.

Wie beim Vorgänger können wir auch die Umgebung mit einbeziehen, die Stage verlassen und in andere Ebenen gelangen und so viel Abwechslung erleben. Aber auch hier gilt, dass der Verbrauch ziemlich schnell erreicht ist, da grade einmal 12 Stages im Spiel bereit stehen.

Technik
Technisch weiß  Injustice 2 zu überzeugen. Flüssige Animationen, genial gestaltete Charaktere aus dem DC und Mortal Kombat Universum und sehr gute Effekte holen ziemlich viel aus den aktuellen Konsolen heraus. Für PC gibt es Injustice 2 nicht (womöglich noch nicht?)

Fazit: Injustice 2 ist ein Traum von einem Kampfspiel. Sei es nun das geniale Kampfsystem, die übertriebe Darstellung oder aber, dass man einfach gewisse Kampfsituationen aus den Comics selbst nachspielen kann. All das ist richtig genial! Vor allem da ich ein Verhältnis zu den Charakteren aufbaue, da ich Sie mit erspielten Items selbständig verbessern kann.

Leider scheint die Zeit bei den NetherRealm Studios begrenzt gewesen zu sein. Es fehlt mehr Abwechslung bei den Super Moves, bei den Stages und allen was das Spiel so besonders macht. Denn grade diese Dinge sind nur in minimaler Zahl in Injustice 2 eingefügt.

Abseits davon weis Injustice 2 aber auf jeden Fall zu motiveren. Sei es nun im Story Mode, im Multi-Verse Mode oder bei einfachen Matches im Multiplayer-Mode.

Kaufempfehleung: Ja – schlagt zu!

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