Freitag der 13 im Test.

Freitag der 13 im Test.

Wir durften uns Freitag der 13 anschauen. Eigentlich hatten wir geplant das Spiel auf einer der Konsolen zu testen und hatten auch eine Zusage erhalten. Allerdings ist man dieser bislang nicht nachgekommen, weshalb wir nun doch auf Basis der Steam Version testen.

Name ist Programm!
Mit dem Release muss Freitag der 13 gewesen sein, denn viel mehr Pech kann man bei der Entwicklung als Entwickler kaum besitzen. Denn schon kurz nach Start wurde klar, dass Freitag der 13 leider nicht das halten kann, was es in der Theorie verspricht.

Denn auf dem Papier liest sich das Konzept wunderbar. Auf Basis der Filme sollen 6 Teenager sich vor dem übermächtigen Serienkiller Jason verstecken und zusammen daran Arbeiten aus dieser Gefahr flüchten zu können.

Schon zu Beginn unterscheidet sich das Spielprinzip Radikal, denn entweder seid ihr einer der jugendlichen, die mit Schwächen und Stärken versehen sind. Oder aber ihr begebt euch in die Haut von Jason, spielt allein, habt dafür aber sehr mächtige Fähigkeiten die Flüchtende Teenager enorm unter Druck setzen.

Mieses Netzwerk
Allerdings muss man nicht lange spielen und auf die ersten Spieler zu treffen, die auf dem Dorf leben oder einfach aus anderen Gründen aktuell eine richtig miese Leitung und damit einen schlechten Ping besitzen. So währt man sich viel zu oft in Sicherheit und muss dann doch sehen, wie sekunden Später eine Kill-Animation abläuft und man selbst nichts machen kann, weil Killer Jason sich in aller Ruhe angeschlichen hat und die Lags ausnutzen konnte. Ärgerlich!

Bugs und mehr
Das ist jedoch nicht die einzige Schwäche. Denn auch in der Praxis hat das Spiel noch einiges an Feinschliff nötig. So hat Jason wirklich sehr mächtige Fähigkeiten, der er Momentan einfach zu oft einsetzen kann. Jason kann zum Beispiel mit Infrarot-Sicht die Teenager aufspüren. Außerdem kann er sich immer wieder portieren. Beide Fähigkeiten haben nur einen kurzen Timer und machen Jason damit sehr mächtig. Aber auch dann – Jason kann Messer werfen Teenage langsam machen. Ohnehin ist er genau so schnell wie die Teenage. Ein Aspekt der es oft einfach unmöglich macht Situationen zu überleben und ähnlich unfair ist, wie die nervigen Lags.

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Friendly Fire, Trolle und mehr
Aber auch dort hören die Spielspaßverderber nicht auf. Denn das wirklichst ärgerlichste was immer wieder vorkam waren Spieler die absichtlich Friendly Fire betreiben und Spiele stören oder Trolle, die nicht richtig mitspielen oder das Spiel einfach wieder verlassen. Eine KI springt in diesem Fall nicht ein. Auch werden Spieler die sich so verhalten nicht bestraft. In einem Spiel wie Freitag der 13 unfassbar spielzerstörend.

Sehr Schade, denn eigentlich gibt es eine solide Basis
Das alles ist sehr Schade, denn wenn man mal das Glück hat und Spiele wirklich rund laufen, merkt man das eine gute Basis definitiv gesetzt wurde. Zwar kann man sich auch dann noch aufregen, dass Jason mit seinen Fähigkeiten zu stark ist und abgeschwächt werden muss. Aber die Zusammenarbeit aus Teenagern, sowie der Nervenkitzel den Jason mit seiner Unberechenbarkeit verbreitet funktionieren dann wirklich sehr gut und lassen erahnen wie viel Potential Freitag der 13 besitzt.

Fazit: Es bleibt zu hoffen, dass die Entwickler an dieser Stelle nicht das Tuch schmeißen und genügend Kapital Besitzen um die vielen Baustellen nach und nach mit Patches anzugehen. Jetzt gilt es nämlich das Vertrauen der Community nicht zu missbrauchen, dann könnte Freitag der 13 noch ein ganz großes Multiplayer-Spiel werden.

Kaufempfehlung: Wartet bis die schlimmsten Fehler behoben sind.

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