Filmkritik: Independence Day Wiederkehr.

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Filmkritik: Independence Day Wiederkehr.

Roland Emmerich hat die Stimmen der Independence Day Fans letztlich doch gehört und lässt die Aliens 20 Jahre nach ihrem Scheitern einen zweiten Versucht starten die Erde zu erobern. Allerdings nur mit einem Teil der alten Schauspieler. Kann Independence Day so eine wirkliche Wiederkehr gelingen oder hätte man es doch beim Erstling belassen sollen? Wir sind geteilter Meinung!

Wiederkehr ohne Seele
Der ursprüngliche Film „Independence Day“ stammt aus den 90zigern und setzte damals Maßstäbe was die Special-Effects des Film angeht. Aber nicht nur Special Effect hatten den Film einen Ruf verschafft, auch was es die gelungene Weise ein ernsthaftes Thema wie Weltuntergang durch Aliens, in ein doch sehr unterhaltsamen Film voller Humor zu packen. Es machte einfach Spaß Independence Day zu schauen.

Allerdings gab es früh eine schockierende Nachricht für Fans des Klassikers. Will Smith wollte nicht mehr! Also musste irgendwie ein Ersatz gefunden werden. Den hatte man wohl mit Liam Hemsworth finden wollen, nur leider wirkt der Humor bei ihm zu aufgesetzt, nicht locker genug. Und das nimmt dem zweiten Teil den so wichtigen Charm, der durch den ersten Teil von Independence Teil versprüht wurde.

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Worum geht es?
Immerhin – die Handlung wird mit Independence Day Wiederkehr fortgeführt. Diese setzt 20 Jahre nach dem Sieg über die Aliens ein und erklärt uns was seit dem passiert ist. Menschen haben die Technologie der Aliens erforscht und eigene Starke Waffen daraus Gebaut um beim nächsten Angriff gewappnet zu sein. Außerdem hat man den Mond erobert und neue Antriebstechnologien um das All zu erforschen. Schön ist dass sich der Film hier genügend Zeit nimmt und uns die Entwicklungen seit dem zu klären. Auch schön ist, die vielen Schauspieler zu sehen, die in den letzten Jahren Kino kaum noch eine Rolle gespielt haben.

Starker Start – Offenes Ende
Das Problem ist viel mehr, dass der Film irgendwann aufhört über die Geschehnisse zu berichten und stattdessen anfängt das typische Roland Emmerich Credo abzuspielen. Bedeutet – das viel größere Mutterschiff kommt und richtet noch größere Zerstörung an der Erde aus als man ohnehin schon in Roland Emmerich Filmen gewohnt ist. Klar – das erwartet man auch. Aber das „Wie“ ist leider nicht so gut gelungen wie beim ersten Teil.

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Außerdem ist der Plott der hier beginnt etwas schwierig. Denn dieser kann nicht mehr so intelligent sein wie im ersten Film. Stattdessen wird alles noch verrückter, noch „knapper“ und alles verkommt zu einem netten Popkorn-Film mit bombastischen Bildern, aber eben auch nicht mehr.

Am schlimmsten ist jedoch zum Schluss, dass Independence Day Wiederkehr keine in sich geschlossene Geschichte erzählt. Der Film endet offen und frohlockt so auf einen dritten Teil. Da man nun allerdings warten muss ist das alles anderes als befriedigend.

Fazit: Zusammengefasst bleibt da nur festzustellen, dass Independence Day Wiederkehr leider nicht an den starken Erstling der Independence Day Reihe herankommt. Zwar schafft es auch Teil 2 einige Interessante Ansätze zu liefern und Weiß vor allem am Anfang zu überzeugen, bei dem sich der Film die Zeit nimmt über die Geschehnisse auf der Erde aufzuklären. Hinten heraus wird der Film jedoch bedeutungsloser und schafft es nicht den Kult um Independence Day aufrecht zu erhalten. Der Cliffhänger zum Schluss macht dieses unwohle Gefühl zum Schluss leider nicht besser.

Eine gewisse Vorfreude auf Teil 3 kann sich allerdings auch nach Teil 2 nicht leugnen. Da dort in Aussicht gestellt wird noch mehr über die Aliens erfahren zu können. Hoffen wir das Teil 3, den zweiten Teil herausreißt indem man dann ein das Komplette Gebilde erkennt, dass Regisseur Roland Emmerich für die Independence Day Reihe geplant hat.


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