EA Sports UFC 2 im Test.

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EA Sports UFC 2 im Test.

Wir haben uns EA Sports UFC 2 angeschaut. Das Prügelspiel ist nun seit einigen Tagen im Handel erhältlich und soll mit dem zweiten Teil nun auch Einsteiger freundlicher werden. Als Gelegenheits-EA-Sports-Titel-Spieler heisse ich das mehr als willkommenen. Also legen wir los!

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Die erste Kämpfe
Wie schon beim ersten schickt euch EA Sports UFC 2 zunächst einmal in das Traningslager. Hier lernen wir die komplexen Kampfsysteme. Wo Titel wie Street Fighter, Mortal Kombat und co auf schnelle, Actionreiche Haudrauf-Aktion setzen, geht es UFC schon seit dem Erstling gemächlicher an. Daran ändert sich auch nichts in Teil 2. Ganz im Gegenteil baut man genau diese Eigenheit viel weiter aus und gibt tatsächlich jeden Kämpfer nun andere Feinheiten mit auf den Weg. Der eine hat längere Arme, ist Schwerer und kann sich so besser durchsetzen. Andere haben ihre Vorteile in Bestimmten Kampfpositionen und lassen Gegner schlecht aussehen, wenn man Sie einmal in diesem Schwitzkasten hat.

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Mini-Spiele statt echter Kontrolle
Nicht so gut gefallen hat mir jedoch, dass das Spiel in den genannten Schwitzkästen keine echte Kontrolle über die Kämpfer zulässt. Ob wir erfolgreich sind oder nicht entscheidet sich Anhand von kleinen Mini-Reaktions-Spielchen. Das mag zwar ein wenig den Zufallsfaktor heben und für „Anspruch“ sorgen, allerdings fühlt sich das in einem Kampfspiel irgendwie nicht gut an. Besser wäre die Kontrolle über die Kämpfer gewesen und klare Steuerungreihenfolgen um den Kämpfer im Schwitzkasten zu halten.

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Kämpfervariantionen
Beim Umfang der Kämpfer kann man sich nicht beschweren. Satte 250 Personen haben es in das Kader von UFC 2 geschafft. Alle gehören unterschiedlichen Geschlechtern (männlich/weiblich) und sind in 10 Gewichtsklassen unterteilt. Vor allem die Auswahl unterschiedlicher Techniken und Stile sticht heraus.

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Viele Modi
Schaut man weiter auf die Details von UFC 2 hat sich UFC 2 zu einem echten EA Sports Spiel gemausert. Im zweiten Teil hat man sich nun an den erfolgreichen Konzepten der anderen EA Sports Spiele orientiert. So liefert man nun eine Form von Ultimate Team, bei dem man Kämpfer mit Karten verbessert oder hinzubekommt. Es gibt eine kleine Kampagne, deren Story aber austauschbar ist. Hier müsst ihr einen Kämpfer an die Weltrang-Spitze bekommen. Viele kleinere Modi sorgen für weitere Abwechslungen.

Nichts für Zarte Seelen
Überrascht hat mich desweiteren die Einstufung des Spiels. In Deutschland ist das Spiel ab 18 Jahren. Schnell fällt auch auf weshalb. Das Spiel ist eine ganz schön blutige Angelegenheit. Nach nur einen Kampf sehen die Kämpfer aus, als wie wären sie durch den Fleischwolf gedreht wurden, haben Feilchen, Blutige Wunden und vieles mehr.

Fazit: UFC 2 macht vieles richtig. Die neuen Modi motivieren Spieler, dass Spiel auch mal länger anzuschauen und sich ein großes eigenes Team aufzubauen. Vor allem, weil sich mit UFC 2 die Kämpfer so gut spezialisieren lassen.

Nicht so gut gefallen hat mir, dass man zu oft auf Minispielchen setzt und ich so gefühl die Kontrolle über meinen Kämpfer selbst verliere. Schöner wäre ein System gewesen, dass mich mit meinen Kämpfer bestimmte Situationen händeln lässt.

Insgesamt bietet UFC 2 aber einen riesigen Umfang, eine solide Technik und eine brachiale Darstellungsweise. Kampfsport-Fans werden hier ganz bestimmt glücklich werden.

Kaufempfehlung: Ja!
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3 Kommentare zu “EA Sports UFC 2 im Test.

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