Pokémon Super Mystery Dungeon im Test

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Pokémon Super Mystery Dungeon im Test.

Mit Pokémon Super Mystery Dungeon hat Nintendo vor ein paar Tagen einen neuen Pokemon Ableger der Mystery Dungeon Reihe auf den Markt geworfen. Größtes Manko der Vorgänger waren die immer wieder gleichen Abläufe und die geringe taktische Anforderung. Wird der Titel diesmal auch erwachsenen Spielern gerecht? Wir verraten es euch in unserem Test!

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Worum geht es?
Pokémon Super Mystery Dungeon ist ein neuer Ableger der Mystery Dungeon Reihe. Diese erschien vor ein paar Jahren erstmals, als Spinoff der beliebten Pokemon RPG Reihe. Da Mystery Dungeon tatsächlich ein ganz eigenes Spielsystem verfügt, war es immer wieder eine nette Abwechslung, einen Mystery Dungeon Titel einzulegen. Statt Japano RPG gabs hier nämlich immer Actionreiche Dungeoncrawler Kost.

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Geringer Anspruch
Doch leider waren die Entwickler bei der Umsetzung nie so konsequent, dass es Dungeon Mystery in einer Form mit dem großen JRPG aufnehmen hätte können. Das größte Problem bei der Umsetzung war immer der mangelnde Anspruch an den Spieler. Klar – Pokemon ist in erster Linie eine Marke die sich an Kinder richtet. Aber grade die Videospiele haben mittlerweile so viele erwachsene Fans, die leidenschaftliche Videospieler sind, dass komplexere Systeme durchaus wünschenswert wären. Und wenn man diese für jüngere Spieler mit Schwierigkeitsgraden abstuft!

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Gutes Grundprinzip
Das Grundprinzip von Mystery Dungeon ist nämlcih eigentlich klasse. Als Pokemon begeben wir uns auf Reisen und erforschen zahlreiche Dungeons. Natürlich gibt es dabei auch Kämpfe. Wie üblich besitzen die Pokemon dabei Elementare Angriffe, die sich gegenseitig auscountern können. Soll bedeuten, dass nach dem Scheere, Stein, Papier Prinzip ein Pokemon automatisch stärker ist als das andere.

Nur leider wird dieses System einach viel zu wenig genutzt. Nur ab und zu stellt man uns Herausforderungen, bei denen wir bestimmte Pokemon nicht wählen dürfen. Plötzlich steigt der Schwierigkeitsgrad auch gravierend an! Das gibt eine Idee davon, was mit mehr Balance und etwas mehr Mut aus diesem Titel hätte werden können.

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Das Kampfsystem
Das Kampfsystem ist sehr schnell verstanden. Es handelt sich hier um einen Mix aus Echtzeit und Rundenbasieren kämpfen. Auf Knopfdruck greift das Pokemon unserer Wahl an. Auf Wunsch können wir anfangen Fähigkeiten zu aktivieren und den Gegnern so deutlich mehr Schaden zuzufügen. Die ansicht bleibt dabei immer in der Vogelperspektive. Kleine Animationen und Partikeleffekte, sowie ein Statusfenster informieren uns über den Status unserer Angriffe. Schadenszahlen außerdem über die Effektivität. Ziel ist es die Gegner auszuschalten ohne selbst ins Gras zu beißen. Das gelingt mit der richtigen Elementarwahl. Einfach und verständlich eben!

Fazit: Nach einer längeren Spielzeit bleibt deshalb eigentlich nur festzustellen, dass dieses Spiel nur Fans der Pokemon Serie, sowie jüngeren Spielern zu empfehlen ist. Wer hier einen tiefgreifenden Dungeoncrawler erwartet hat, der ähnlich Komplex ausfällt wie das JRPG auf dem DS, der irrt. Das kann euch Pokémon Super Mystery Dungeon leider nicht bieten.

Schlecht ist das Spiel trotzdem nicht. Jeder das schon mal ein Pokemon Spiel in der Hand hatte komtm sofort in das Spiel herein. Und natürlich macht es Spaß mit den bekannte Pokemon Gefechte auszutragen und mögen diese auch noch so einfach sein.

Als leidenschaftlicher Spieler hätte man allerdings den Wunsch, dass diese Herausfordernder wären. Das hätte dieses Spiel deutlich aufwerten können. So bleibt es eine nette zwischendurch Unterhaltung und ein Überbrückungstitel bis zum nächsten großen Pokemon.

Kaufempfehlung: JA – vor allem jüngere Fans dürften ihren Spaß haben

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