Xbox One: Das Problem Abwärtskompatibilität und Lizenzen

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Xbox One: Das Problem Abwärtskompatibilität und Lizenzen.

Vor einigen Tagen hat Microsoft erstmals die komplette Liste mit den ersten 104 Spiele veröffentlicht. Wer diese noch nicht gesehen hat kann diese auf unserer Xbox-Seite anschauen.

Hier die Liste: http://www.xbox-one.de/da-ist-die-liste-diese-xbox-360-titel-werdet-ihr-bald-auf-xbox-one-spielen-koennen/

Während einige durchaus ein paar Titel darauf fanden, über die man sich freute, sparte man vielerorts auch nicht mit Kritik. Zu viele Indies, hies es. Zu wenige Eigenmarken von Microsoft. Und überhaupt? Ist der Support von 104 Spielen eine wirkliche Abwärtskompatibilität? Und wieso kommen da nicht schneller noch viel mehr? Fragen über Fragen!

Höchste Zeit diesen Fragen mal auf den Zahn zu fühlen. Wichtig ist nämlich zu verstehen, dass die Abwärtskompatibilität der Xbox One eigentlich keine Abwärtskompatibilität ist! Das ist nur ein Marketingschachzug von Microsoft. Doch was ist es dann?

Eigentlich handelt es sich bei diesem Feature um eine ganz einfache Form der Anpassung auf Xbox One. Man „kompiliert“ wichtige Spieldateien neu, bis das Spiel auf der Xbox One läuft. Genau hier ist der Knackpunkt! Dadurch, dass man nicht das alte Xbox 360 Spiel abspielt, sondern eigentlich eine neue Version, muss das gesamte Lizenzingverfahren von vorne gestartet werden.

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Genau deshalb gibt es nur so wenig Spiele und auch nur so wenig große! Microsoft wird die nächsten Monate mit Publishern verhandeln müssen, diese Lizenzen erneut zu erhalten um eine „kompilierte“ Version anbieten zu dürfen. Richtig knackig wird diese Angelegenheit, wenn Fremdlizenzen verwendet werden. Haben Publisher beispielsweise Sportmarken, Autos und sonstiges lizenziert, müssen die Lizenzgeber alle Lizenzen für die Kompilierung freigeben. Das dürfte einer der Gründe sein, weshalb Forza noch nicht kompiliert wurde.

Mit anderen Worten wird man bei vielen Spielen diesen Aufwand nicht betreiben, da es schlichtweg zu teuer ist.


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