Animal Crossing: Happy Home Designer im Test

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Animal Crossing: Happy Home Designer im Test.

Wir haben uns den neusten Ableger von Animal Crossing angeschaut. Allerdings handelt es sich nicht um einen Nachfolger des erfolgreichen Titels New Leaf, sondern um ein ganz eigenes Spinoff. Passend dazu hat man das Spielkonzept angepasst. Ob es dennoch überzeugt erklären wir in unserem Test.

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Willkommen bei ImmoNook
In Animal Crossing: Happy Home Designer verschlägt es euch in die Lage eines Immobilen-Händlers, der die Kundenwünsche erfüllen möchte. Eure Aufgabe ist es – oh wunder – Wohnungen einzurichten. Die Aufgaben dazu gibt es von eurem Arbeitgebener – der Immobilienfirma ImmoNook. Als Teil von ImmoNook bekommen wir immer wieder neue Auftrage. Können unseren Kundenstamm aber auch dank Amiibo-Karten beeinflissen. Amiibo-Karten sind neu und funktionieren genauso wie die Figuren. Sind nur günstiger in der Herstellung und so auch in mehrfacher Ausführung zu haben.

Das erste Einrichten
Im Büro von ImmoNook versuchen wir Aufträge heran zu ziehen. Haben wir einen kann das ganze auch schon los gehen. Zu Beginn jeder Einrichtung steht erst einmal ein Gespräch. Der Klient sagt euch was er haben möchte und gibt auch eine klein Auswahl von Pflicht-Items mit. Den rest entscheidet ihr. Ihr bestimmt wo gebaut wird und wählt zunächst einen Ort auf der Karte aus. Hier gibt es mehr als genug Platz, so dass ihr ständig weiterbauen könnt. Allerdings können Flüsse, Bäume und co dafür sorgen, dass wir an bestimmen Plätzen nicht bauen können.

Schon der Rohbau wird dabei von uns bestimmt. Wir bestimmen Form, Fassade, Dachfarbe, Türen und bauen sogar einen Gartenzaun. Dabei hat man sich viel Mühe gegeben, die Steuerung des Spiels möglichst einfach umzusetzen. Diese geht wunderbar von der Hand. Ab hier wird es umfangreich! Denn wir dürfen alles gestalten. Einen schicken Garten, die Inneneinrichtung, Wege und vieles mehr.

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Bewerte dich selbst
Allerdings bietet das Spiel wenig Tiefgang. Denn obwohl das Spiel uns zunächst vermittelt, dass wir die Wohnung in einem bestimmten Steal erstellen sollen, müssen wir lediglich die vorgebenen Items platzieren und bekommen dann vom Klienten bereits ein Lob. Selbst wenn wir die Wohnung leer lassen, wird es ein Lob geben. Es fehlt eine Form von Bewertungssystem, dass uns zusätzlich eine Herausforderung gibt. So muss man sich selbst bewerten und stets dazu motivieren, die schönsten Designs aus dem Häuslebauen herauszukitzeln.

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Damit wir uns motivieren können ist die Steuerung wunderbar gelungen. Während wir Analogstick und Tasten für die Steuerung der Figur benutzen, können wir mit dem Touchpad die Einrichtung verwirklichen. Dazu gibt es auch zahlreiche Komfortfunktionen, denn wir können verschieben, kopieren und markieren. Ärgerlich ist nur, dass der Itemkatalog immer geschlossen wird, sobald ein Item gewählt wurde. Dadurch kommt es zu unnötig viel Klickerei. Da es unheimlich viele Items gibt, kann man sich anfänglich auch schon ganz schön in den Menüs verirren.

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Einrichten mit Nutzen
Abwechslungsreich wird es auch bei der Art der Aufträge. Denn wenn ihr möchtet könnt ihr euch von Privat-Aufträgen verabschieden und eure Aufgaben mehr in den öffentlichen Bereich verlagern. So kann man Beispielsweise Krankenhäuser einrichten, Caffess eröffnen und vieles mehr. Wer seine Aufgabe ernst nimmt muss so wirklich die Elemente des Spiels nutzen um authentische Kulissen zu Stande zu bringen.

Online
Und sehr gut hat uns auch gefallen, dass man einen Online-Modus eingebaut hat. Bei diesem kann man seine Kreationen mit der großen weiten Welt teilen und andere Häuser besuchen. Natürlich kann man auch das eigene Haus teilen und es von Besuchern besichtigen lassen.

Fazit: Der Animal Crossing Happy Home Designer überzeugt durchaus durch seinen kreativen Freiraum. Wir können uns in zahlreichen Varianten austoben und wunderbare Locations schaffen. Allerdings bleibt der Animal Crossing Happy Home Designer sehr oberflächlich und besitzt keine Systeme unsere Kreationen zu bewerten.

Immerhin hat man aber Möglichkeiten geschaffen, seine Kreationen mit der Öffentlichkeit – Online zu teilen. Alles im allen bietet euch das Spiel aber so viele Aufgaben, dass es euch eine ganze Zeit lang beschäftigen sollte.

Kaufempfehlung: Ja!

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