Alles steht Kopf Filmkritik

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Alles steht Kopf Filmkritik.

Sandro, sowie ich waren zu Besuch bei der Pressevorüfhrung von „Alles steht Kopf“ Anfang September. In Deutschland startet der Film reichlich spät. Wird man als deutscher Fan wenigstens mit einem spannenden Pixar Abenteuer belohnt oder kann man sich den Gang ins Kino sparen? Wir haben uns den Film angeschaut und sind begeistert!

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Rileys Kopf
Die elfjährige Riley führt ein fantastisches Leben. Sie ist ein lebensfrohes Kind und Freude durchtränkt ihr Leben seit dem sie denken kann. Trauer, Wut oder Angst? Alles nur Nebensache und zu gefährlich. Doch ist es wie im waren leben. Wer die negativen Seiten des Lebens unterdrückt wird wohl früher oder später Probleme bekommen. So auch bei Riley.

Denn schon kurze Zeit später ist nicht mehr alls Friede, Freude, Eierkuchen, sondern der Ernst des Lebens holt Sie ein. Ihre Familie zieht weg, sie muss weg und findet sich plötzlich nicht mehr zurecht. Das neue Zuhause? Hässlich! Die Eltern. Nerven! Die neue Schuklasse. Zu Schüchtern!

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Die Stimmen im Kopf
Der Film erzählt uns diese Handlung aber nicht wie üblich nur durch den üblichen Handlungstrang der „Protagonisten“, sondern schaltet immer wieder in die Kommando-Zentrale der einzelnen Köpfe. Dort sitzen Wut, Freude, Ekel, Angst und Trauer. Freude steht im Mittepunkt bei Riley und hat dort die Führung übernommen. Trauer, Ekel, Freude und Angst sind nur ab und zu nützlich. Freude versucht den Laden schon zu schmeißen und gibt den Ton an.

Doch durch die neue Situation passiert ein Missgeschick. Plötzlich sind wichtige Kernerinnerungen, die im Kopf als Inseln dargestellt sind, in gefahr. Sie verändern sich und keiner weiss wieso. Freud will eingreifen und gerät dadurch in große Schwierigkeiten. Denn plötzlich ist Sie nicht mehr in der Kommandozentrale, sondern ist durch einen Unfall tief in den Gedanken von Riley verschollen. Bei ihr Trauer. Wut, Ekel und Angst müssen nun den Laden zunächst alleine schmeißen. Werden Trauer und Freude den Weg zurück finden?

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Kluge Bilder
Das besondere an diesem Film ist nicht unbedingt die Geschichte. Die Geschichte eines jungen Mädchens, dass aus ihren Leben gerissen wird und dann ein Niederschlag nach dem anderen erlebt gab es schon oft. Es ist die erzählweise und die kreative Idee, dies bildlich zu hinterfragen. Die Idee in jedem Kopf eine Kommando-Zentrale zu zeigen und diese durch wenige Personifizierte-Gefühle zu verbildlichen ist genial und funktioniert gut. Vor allem da den Regisseur die Ideen nicht ausgehen und immer wieder aufs neue spannende Situationen erzeugt werden.

Bei all den kreativen Ideen bleiben aber auch die Höhepunkte nicht aus. Denn grade das Ende wird euer Herz zum schmelzen bringen.

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Fazit:
Stevens Meinung:
Pixar hat es mal wieder geschafft. Nach einer „kreativen Pause“ und den üblichen Fortsetzungen gibt es nun endlich mal wieder eine von Pixar überlegte Geschichte mit einer genialen Idee. Der Film ist wundervoll umgesetzt, die Charaktere liebevoll gestaltet. Genau solche Filme erwarte ich von Pixar. Und davon in Zukunft hoffentlich wieder deutlich mehr!

Sandros Meinung:
Ich war schon immer großer Pixar Fan. Auch die letzten Filme fand ich nicht enttäuschend. Doch der neue Film ist wieder das Pixar, das vermutlich viele erwarten. Ich habe den Film genossen und kann jedem einen Kinobesuch ans Herz legen.


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