Xenoblade Chronicles

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Mit Xenoblade Chronicles möchte man die Messlatter Mobiler Rollenspiele eine stufe höher Legen und veröffentlicht den Wii Klassiker nun auch für den 3DS. Vorsicht! Die Software läuft nur auf dem New Nintendo 3DS. Ältere Modelle sind ausgenommen und zeigen nur einen Fehler! Wer eine Woche nach Release Amazonwertungen durchstöbert, bemerkt schnell dass viele Kunden hier nicht mehr durchblicken. Im Test stürzen wir uns auf das Spiel und kläern auf.

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So geht es los
Gleich zu Beginn werden wir in einen Planeten Krieg geworfen der noch von Dunban und seinen Gefährten gegen Roboterartige-Wesen geführt wird. Das Problem? Nur das Monado – Ein mächtiges Schwert – kann diesen Kreaturen etwas anhaben. Umso effektiver schnetzelt sich Dunban durch die Horden. Doch das ganze birgt ein Problem in Sich. Denn wer das schwer führt, der verliert viel Lebenskraft und wird im Laufe der Zeit immer Schwächer. Um seinen Kameraden aber vor allem sein Volk zu Retten bringt sich Dunban an seine Grenzen und gewinnt den großen Krieg. Das erfahren wir jedenfalls in eine Überblendung ins eigentliche Spiel. Ein Jahr später ist alles Grün. Es herrscht Frieden und Tiere grasen auf den weiten Wiesen dieser eigenartigen Welt. Wir begegnen Shulk, dem Haupthelden. Er ist ein Erfinder seiner Kolonie. Auch Dunban treffen wir wieder. Ein Jahr nach seinem Krieg ist er immer noch nicht genesen. Das Monado hat ihn zu viel Kraft geraubt. Doch es kommt wie es kommen muss und plötzlich tauchen die Roboterwesen wieder auf. Was nun tun? Nach und nach wird das Dorf ausgerottet und wir kämpfen uns vor. Wohin? Klar zum Monado – denn das ist die einzige Chance um diesen Disaster ein Ende zu bereiten. Doch Dunban war schneller. Er schnappt sich das Schwert und möchte es erneut führen. Fällt aber vor Schwäche um. Deshalb greift sich Shulk, der eigentlich Hauptheld das Schwert und kann es zur Begeisterung seiner Gefährten ebenfalls führen. Er kann sogar durch das Monado noch mehr. Er sieht die Zukunft. Diese sieht nicht rosig aus, weshalb er die Entscheidung trifft, die Zukunft zu ändern. Mit dieser mächtigen Fähigkeit sollte dies kein Problem sein. Doch auch die Roboterwesen haben dazu gelernt. Roboter mit Gesichtern, die sogar Sprechen können. Das schlimmste ist aber – Sie sind Immun gegen das Monado. Nur Spezielle Umwerffähigkeiten nützen gegen diese Biester. Und so nimmt die Geschichte seinen Lauf. Was sich bis hier hin schon gut anhört endet in einem riesigen Plott, den ihr euch aber selbst erarbeiten müsst.

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Der Kampf
Als Kampfsystem dienen aktuelle Elemente. So verzichten die Entwickler auf ein typisches Rundenbasiertes System und haben sich viel mehr an aktuellen MMORPG´s orientiert. So könnt ihr euch im Kampf frei bewegen und euer Held schlägt in einem Intervall automatisch auf die Gegner ein. Mit den Kreuztasten könnt ihr Fähigkeiten aktivieren und so starke Kombos hintereinander Koppeln. Zusätzlich könnt ihr noch Spezialfähigkeiten des Monados einsetzen und eurem Team mit Angriffsketten ein Powerup verleihen. Demnach ist es sehr leicht reinzukommen aber sehr schwer letztendlich zu perfektionieren. Sehr schön! So kämpft ihr euch gegen normale Gegner durch Dungeons, Quests und so weiter bis hin zu Bossgegnern oder besonderen Elite-Mobs, die höhere Beute fallen lassen. Grade bei Bossgegnern haben sich die Entwickler meist sehr kreativ gezeigt. Denn einfach draufhauen ist nur selten. Sehr oft müsst ihr mit mehreren Gegnern fertig werden oder ganz und gar bestimmte Fähigkeiten in bestimmte Kombinationen anordnen. Timing und Strategie sind da alles. Nicht ganz so gut funktioniert die Kamera während der Kämpfe. Sehr oft muss man nachjustieren. Da dies aber schnell gemacht ist, gibt dies nur kleine Abzüge.

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Talentbäume und co
Abseits des Kampfsystem bringt dieses Spiel aber noch viele andere Dinge mit sich. So könnt ihr euch an Talentbäumen auslassen oder eure Charakter spezialisieren. Das Funktioniert über 3 gesonderte Talentbäume die ausgewählt werden können. Der Ausgewählte Talentbaum wird dann gelevelt und schaltet Extrafähigkeiten frei. Aber auch Items müssen gefunden werden und machen euch stärker. Die könnt ihr dann mit Juwelen verbessern die ihr euch selbst craftet. Es gibt viel zu tun. Und wenn ihr euch nicht um eure Charakter kümmert oder die Hauptstory verfolgt, oder gar das Spiel durchgespielt habt. Dann könnt ihr euch mit den Quests des Spiels beschäftigen. Zwar bekommt ihr hier noch die typische Standardkost. Suche dies, töte dies und so weiter. Aber dafür gibt es wirklich viele Möglichkeiten die Spielzeit des Spiels in enorme Länge zu ziehen. Wirklich nötig hat man dies aber nicht, denn auch wenn man die meisten Quests auslässt oder nur auf dem eigentlichen Weg erledigt, seid ihr locker 40-50 Stunden mit dem Spiel beschäftigt.

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Ein paar Mankos
Es gibt noch so viel was man an dem Spiel loben kann, das man fast das schlechte am spiel garnicht sehen möchte. Nicht da es da sonderlich viel Gebe. So bin ich beispielsweise an einem Gegner fast verzweifelt, bzw habe letztendlich aus Zeitgründen beschlossen dort Stop zu machen und mich anderen Tests zu widmen. Demnach müsst ihr wirklich immer sehen, dass ihr euer Level gut in die Höhe puscht und wirklich die Elemente des Spiels zu 100% Versteht. Ansonsten hätte ich mir gewünscht, dass man im Kampf auch befehle an die Kameraden geben kann. Denn di KI der Kameraden ist nicht sonderlich gut. Sehr oft haben die ihre Heilskills nicht vernünftig verwendet oder gar nicht eingesetzt. Das ist dann sehr schade…

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Technik
Abseits davon gibt es aber nicht wirklich viel zu bemängeln. Selbst grafisch zeigt dieser Titel sich unheimlich erwachsen. Wenn man die Grafik sieht mag man kaum glauben, dass dieser Titel für die 3DS ist. Alles Gras ist animiert. Bäume wehen im Wind und man hat eine unglaubliche Weitsicht auf eine sehr mysteriöse, allerdings wunderschöne Welt. Das Ganze ist untermalt mit wunderschöner Musik. Wer übrigens noch bis zum 20. Sepmteber zugreift, kann sich den Soundtrack des Spiels kostenlos im Nintendo Club herunterladen. Und das lohnt sich!

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[nextpage title=“Fazit“]

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Fazit: Xenoblade Chronicles ist nach wie vor eines der besten Rollenspiele die es gibt. Dass ich das Spiel nun optional auf einem HANDHELD spielen kann macht mich fast sprachlos! Dieses Spiel kann euch nicht nur für Stunden unterhalten und zeigt ein sehr tiefgehendes Rollenspiel auf. Sondern es zeigt auch noch eine beeindruckende Technik auf einem 3DS und die Zukunft der Handhelds.

Handhelds müssen nicht altbacken sein. Das zeigt dieses Spiel. Fraglich ist nur, wie viel Nintendo bereit ist in Handhelds zu investieren. Denn nur wenn Nintendo kräftig investiert und genügend New Nintendo 3DS Konsolen verkauft werden, können wir uns künftig über mehr Spiele mit diesem Umfang freuen.

Zunächst wird es aber sicherlich noch darauf hinaus laufen, dass Spiele auf dem 3DS, beziehungsweise dem New 3DS den üblichen Handheld Umfang bekommen. Über ein paar mehr große Wii Spiele, die auf dem New 3DS umgesetzt werden, hätte ich allerdings nicht einzuwenden!

Würde ich das Spiel kaufen? – JA


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