The Drop – Filmkritik

Noomi-Rapace-Tom-Hardy-und-Pit-Bull-Rocco-in-THE-DROP[1]

Wir haben uns „The Drop“ angeschaut. Der Film ist seit einigen Tagen auf Xbox Live erhältlich und kann natürlich auch auf Blu-Ray und DVD erworben werden. Wir verraten in der Filmkritik, ob sich das anschauen lohnt.

Story
The Drop hat nicht die üblichen Marketing-Budgets, die manch anderer großer Film mit sich bringt. The Drop ist kleiner. Spezieller. Es erzählt uns aber eine spannende Geschichte, eines Mannes, dem das Schicksal einen fiesen Streich spielt. Bob Saginoski (gespielt von Tom Hardy) arbeitet bei seinem Cousin Marv als Baarkeeper. Die Baar gehört allerdings schon lange nicht mehr Bob´s Bruder, sondern der tschetschenischen Mafia. Von diesen Bar´s besitzt die Mafia gleich mehrere. Diese dienen als „Drop-Bar“. Mit anderen Worten wird dort Geld gelagert und bei einem Drop abgeholt. Welche Bar Geld lagert ist dabei zufällig. Dass aber irgendwann auch Bob und sein Bruder Marv dran sind, liegt auf der Hand.

Doch zunächst hat Bob ganz andere Probleme. Etwas darüber hinweg helfen soll ihm ein Hundewelpe, den er eines Tages in einer Mülltonne findet. Wie das Schicksal so spielt lernt er dabei die schüchterne Nadia (Noomi Rapace) kennen. Durch diese Begegnung kommt aber wiederum Eric ins Spiel, der behauptet, er sei der ehemalige Besitzer des Hundes. Da Bob als unberechenbar gilt und verdächtigt wird, ein Mörder zu sein gibt es klein bei. Und als ob das nicht schon genug Probleme wären, wird Bob´s Bar auch noch zu einer „Drop-Bar“ ernannt. Das in dieser Situation alles drunter und drüber geht, liegt auf der Hand.

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Tom-Hardy-und-James-Gandolfini-in-THE-DROP[1]

Charakter Kino
The Drop ist wieder so ein Film, der nicht für jeder Mann gemacht ist. Hier zeigt sich Charakter-Kino oberster Klasse, da Tom Hardy seine Rolle als optionsloser Baarkeeper wundervoll spielt. Mal eingeschüchtert und zurückgezogen in der Welt. In der anderen Minute wieder ein gnadenloser Mann, der um sein Überleben kämpft. Doch auch der restliche Film überzeugt in seinre Qualität. Dialoge sind wohl durchdacht. Schauplätze sorgfältig ausgewählt. Man hat das Gefühl das Leben des Bob realitätsnah miterleben zu dürfen.

Jedoch ist es auch die Einfachheit, die diesen Film sehenswert macht. Hier kommt man mit einfachen Mitteln aus. Stellt Szenen dar, wie sie nunmal sind. Hier gibt es kein Makeup. Keine Effekthascherei. Man zeigt eine Vorstadt. Eine Vorstadt, wie sie vermutlich viele von uns kennen und wie sie im wahren Leben eben ist. All das zusammen baut eine spannende Handlung auf, die einige Intensitätskurven trägt und irgendwann in einem Höhepunkt endet, ohne irgendwelche „Längen“ einzubauen.

Fazit: Mit The Drop liefert Twenty Century Fox einen richtig guten Film, der auf starkes Charakter Kino setzt. Einzusiedeln ist der Film vermutlich im Bereich Krimi/Drama. Wer sich zurück legen möchte und einen einfach gestrickten Film mit großartigen Schauspielern sehen möchte, der sollte sich diesen Film auf Xbox Live buchen oder eben auf Blu-ray/DVD bestellen.


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