Speedlink Medusa NX USB 5.1 und 7.1 im Test

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Zwei Headsets, zwei Klassen? Wir haben uns die beiden Luxus-Modelle des Medusa Headsets, aus dem Hause Speedlink „angehört“. Neben einem Blick auf die Verarbeitung und einem persönlichen Eindruck zum Sounderlebnis, liefern wir einen Praxis Test, der versucht Zahlen aussen vor zu lassen und sich auf objektive Meinungen stützt.

Speedlinks Meisterklasse

Das SpeedLink Medusa NX USB 5.1 und USB 7.1 gehören zur Meisterklasse der Firma Speedlink. Das möchte Speedlink auch bezahlt haben. Doch lohnt sich der Griff eigentlich zu einem vermeidlich teuren Headset? Wo gliedern sich die Headsets ein? Macht das 5.1 und 7.1 in der Praxis überhaupt einen Unterschied? All das versuchen wir durch alltägliche Sprache, in einem objektiven Test widerzuspiegeln. Bewusst verzichten wir dabei auf das aufzählen von technischen Fakten, die der Hersteller meist vorgibt. Letztlich können die wenigsten Geräte diese Werte einhalten und wir finden auch viel wichtiger, dass uns das Gerät in der Praxis, also beim Zocken, Spaß macht!

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Ausgepackt

Beim Auspacken zeigen beide Geräte kaum Unterschiede. Man könnte meinen, dass es sich um das ein und das selbe Gerät handelt. Selbst ein Blick auf die technischen Daten, die auf der Hinterseite der Verpackung aufgezählt werden, zeigen sich kaum Unterschiede. Man könnte meinen, dass sich hier das Selbe Gerät vor einem befindet. Verschlossen wird die Verpackung durch Klebefolien. Aufgeschnitten lässt sich das Headset schnell auspacken. Nicht so gut gefällt uns wie Verpackung im inneren, denn sie lässt uns nur wenig Möglichkeiten, das Headset nach dem Gebrauch wieder fix in die Original-Verpackung zu verstauen. Dennoch sitzt alles gut Verpackt in der Verpackung und dürfte beim Transport bestens gecshützt sein.

Haptik

Auch auf dem zweiten Blick, machen die Headphones kaum einen Unterschied. Selbst ein direkter Vergleich lässt uns kaum Unterschiede erblicken. Beide Headsets sind hochwertig verarbeitet. Beide Headsets fühlen sich gleich schwer an. Das eine wenn überhaupt nur minimal schwerer, da das USB-Kabel länger ist. Die Ohrmuscheln sind großzügig gestaltet und verdecken das ganze Ohr. Nichts drückt, was auch bei längerer Nutzung scherzfrei bleibt. Wie schon bei den günstigen Headsets von Speedlink, dürfen wir auch hier wieder die Kabel nicht vom headset abnehmen. Auch die Mikrofone sind an beiden Modellen fest verbaut. Trotz der wuchtigen größe sind beide Headsets verhältnismäßig leicht.

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Probehören

Bei beiden Headset handelt es sich um USB Headsets, die eine Soundkarte mitliefern. Treiber müssen nicht installiert werden. Dennoch empfehlen wir die zugehörige Software zu installieren, da sie zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten liefert und so der Sound deutlich optimiert werden kann! Wir hatten zuvor bereits ein PS4 Headset der Marke Speedlink Medusa im Test, dass zwar auch oberflächlich Regler zur Basscontrolle lieferte. Dort konnte wir aber nicht dieselben Ergebnisse erzielen, wie bei den beiden PC Headsets.

Denn hier kann man mit etwas Justierung durchaus brauchbaren Klang erzeugen. Der unterschied zu den üblichen Marktführern bleibt zwar weiterhin zu hören, dennoch überzeugt der Klang durch satte tiefen und gut gemischten Höhen und Mitten. Kritik bleibt allerdings gegenüber den Mitteltönern. Spielen diese fast alleine, klingt der Sound nach wie vor Blechern. Außerdem kommt der Sound in der Qualität niemals an die Ausgewogenheit etwas teurerer Modelle heran. Dafür bekommt ihr hier aber ein 5.1 Headset, inkl eingebauter Soundkarte für grade einmal 60€, beziehungsweise 70€ für 7.1 Sound.

5.1 vs 7.1

Interessant ist, dass einem die Headsets tatsächlich eine gewisse Räumlichkeit vermitteln. Zwar kann das bei weitem nicht mit einer üblichen Anlage mithalten. Doch grade bei Ego-Shootern hat uns das Sounderlebnis durchaus auch spielerische Vorteile gebracht. Wir hatten immer das Gefühl ein Sound ein wenig in der Richtung zuordnen zu können. Jedoch hörten wir keinen Unterschied zwischen dem 5.1 und 7.1 Headset. Hier gibt es vermutlich nur Unterschiede, wie auf dem Datenblatt stehen.

Fazit: Aufgrund der deutlich besseren Soundoptimierung konnten wir mit den Medusa PC Headsets durchaus brauchbare Ergebnisse in der Soundqualität erzeugen. Auch die Bauart überzeugt uns bei beiden Headsets. Sie wirken wertig und bieten guten Tragekomfort. Jedoch raten wir eher zum Kauf des 5.1 USB Headsets, da wir in der Praxis keine Unterschiede gegenüber dem 7.1 Headset ausmachen konnten. Jedoch sollte man sich vor dem Kauf bewusst sein, dass auch diese Headsets, gegenüber der nächst höheren Preisklasse (ungefähr 100€), deutliche Einbussen in der Soundqualität haben. Gemessen am Preis bietet euch das 5.1 Headset und auch das 7.1 Headset von Medusa aber ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis.

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Preis/Leistung konnten uns beim Speedlink Medusa NX 5.1 überzeugen.


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