Filmkritik: Die Coopers – schlimmer geht immer

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Die Coopers führen eigentlich ein gutes Leben. Doch durch einen Wunsch wird dieses Leben in nie geahnte Bahnen geworfen. Schlimmer geht eben immer… Wir haben uns den Film im Kino angesehen und verraten euch, wie er uns gefallen hat.

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Eine Familie mit vielen Geschichten
Die Coopers sind eine Familie mit vielen Geschichten. Mami Cooper ist auf Erfolgsspur und möchte ein Kinderbuch veröffentlichen. Papi Cooper kümmert sich um den kleinsten der Familie und hat einen neuen Job in der Videospiel-Industrie in Aussicht. Große Schwester hat ihren ersten Theaterauftritt in der Hauptrolle. Großer Bruder hat die große Liebe mit dem beliebtesten Mädchen auf der Schule gefunden. Und wer fehlt? Der mittlere Sprössling, der als einziger, Tag für Tag, eine Katastrophe durchlebt und von dem Glück der anderen verrückt wird.

Als auch noch der große Geburtstag des elfjährigen Alexander Copper  ins Wasser fallen soll, weil einer seiner Mitschüler eine viel größere Party schmeisst, wünscht er sich einen fatalen Tag herbei. Er möchte, dass seine ganze Familie mal spürt, wie sein Leben verläuft und wünscht sich, dass sich zukünftig alle besser in ihn versetzen können. Gesagt, getan!

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Ein Tag Pech
Ab hier nimmt der Film neue Formen an, denn schon der nächste Morgen beginnt katastrophal. Schwester Cooper ist Krank, kann nicht singen. Großer Bruder hat Pikel, will diese nicht zeigen. Mama Cooper ist gestresst und Papa Cooper hat ohnehin viel Stress, soll aber ausgerechnet an diesem Tag zum Vorstellungsgespräch kommen.

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Es entwickeln sich zahlreiche Situationen, die komisch aber auch irgendwie traurig sind, da dieser Film zeigt, das schon ein Tag große Veränderungen in den Leben von Familien bewirken kann. Im weitesten Sinne auch auf das aktuelle Flugzeugunglück zu beziehen. Da ist das ganze Leben Super, und plötzlich gibt es nur einen Knall und alles ist Katastrophal.

Genau diese Philosophie möchte dieser Film seinen Zuschauern näher bringen und macht dies in lustigen, traurigen, schönen und hoffnungsvollen Bildern.

Alexander and the Terrible, Horrible, No Good, Very Bad Day

Umsetzung
Während Soundtrack und Fotografie durchaus ansehnlich sind und schöne Bilder der Familie und ihren zahlreichen Situationen im Leben einfangen, spielen auch die Schauspieler ihre Runde wunderbar. Das Zusammenspiel von Steve Carell und Jennifer Garner ist wundervoll.  Aber auch die vier Kinder spielen ihre Rolle ordentlich. Man fühlt mit den Charakteren mit. Vor allem weil man irgendwie dieses Gefühl kennt, dass es Tage gibt, an denen einfach nichts klappen will.

Fazit: Die Coopers ist ein Film mit Herz und Seele und versucht mit kleinen Budget eine Geschichte aus dem Alltag einer ganz normalen Familie zu erzählen. Wer ein wenig Spaß haben möchte, der ist mit diesem Film wunderbar beraten.


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