Monster Hunter 4 Ultimate im Test

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Am 13. Februar hat Nintendo eine große Release-Welle in Europa gefeiert und den New Nintendo 3DS, Monster Hunter und The Legend of Zelda: Majoras Mask veröffentlicht. In diesem Test möchten wir uns Monster Hunter widmen, dass mit Version 4 erneut deutlich Fortschritte gemacht hat. Wir erklären, warum Bossjäger ihren Spaß mit diesem Spiel haben werden.

Ein leichter Einstieg
Der Weg eines Monster Hunter ist nicht der einfachste. Entsprechend hat man sich glücklicherweise ein paar Tutorial-Missionen einfallen lassen, die uns die wichtigsten Mechaniken hinter dem Spiel erläutern. Fans Vergangener-Teile dürfte die Steuerung ohnehin schnell bekannt vorkommen, auch wenn sie auf dem 3DS, aufgrund der wenigen Tasten, ein wenig hakeliger ist. Entsprechend heisst es in Monster Hunter Lern oder stirb. Denn die Lernkurve reißt schnell stark nach oben.

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Was ist Monster Hunter?
In Monster Hunter begibt sich der Spieler in eine offene Welt, die er frei bereisen kann. Wo andere Spieler zwischendurch mit ettlichen Quests, Aufgaben und kleinen Gegnern für ein wenig Herausforderung sorgen, begebt ihr euch in Monster Hunter von einem Boss zum nächsten. Dabei ist jeder Boss komplett anders designt. Und je nach Boss können da ganz schön fiese Kombinationen auf euch zukommen. Und wie das in Boss-Fights ebenso ist, müssen wir anfänglich erstmal die Angriffs-Muster studieren. Sitzen diese, müssen wir uns Taktiken überlegen, eigene Fähigkeiten optimal einsetzen und irgendwie versuchen das Bossmonster zur Strecke zu bringen.

Dass große Problem dabei ist, dass wir allein dabei nicht sehr weit kommen, denn Monster Hunter gibt uns die Möglichkeit mit bis zu 4 Spielern gleichzeitig die Welt zu erforschen. Üblicherweise machte man dies bislang über einen lokalen Modus, bei dem sich die unterschiedlichen Konsolen über Wlan (Streetpass bei Nintendo) miteinander verbinden. Neu ist jedoch, dass man nun auch online nach Mitstreitern suchen darf. Das macht das ganze durchaus spannender. Jedoch macht es weiterhin Sinn bestenfalls Monster Jäger bei euch zuhause in einem Raum zu versammeln. Denn so kann man sich perfekt absprechen!

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Technischer Fortschritt und seine Probleme
Monster Hunter 4 hat aber auch auf der optischen Seite einige Fortschritte gemacht. Denn das Spiel zeigt sich abwechslungsreicher. Die Objekte scheinen hochwertiger designt zu sein und insgesamt macht das ganze einen fortschrittlicheren Eindruck. Trotz allem Fortschritt bleibt das Spiel auf dem 3DS aber ein wenig problematisch. Denn nach wie vor macht uns die Kamera immer wieder Probleme.

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Dies merken wir vor allem in den Bosskämpfen, wie wir ausweichen müssen, uns heilen müssen, Angriffe planen müssen und dennoch immer wieder das Bossmonster im Auge behalten müssen. Schnell entsteht hier ein Fingersalat, mit dem der übliche Standard-Spieler erst einmal kommen muss. Aufgrund der großen Lernhürde geben viele Spieler meist schon bei den etwas schwereren Monstern auf.

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Durchhalten wird belohnt
Habt ihr jedoch ein guten Team um euch versammelt, mit dem ihr auch größere Bestien erlegen könnt, verbreitet dieses Spiel sein volles Potential. Es ist eine riesige Belohnung ein Monstern, nach einen 10-20 Minuten langen Kampf, endlich auf dem Boden zu sehen. Belohnt wird das alles zusätzlich durch Crafting-Materialien, die natürlich je nach Monster-Stärke seltener sind. Mit den seltensten kann man enorm starke Rüstung erstellen, die euch auch optisch viel cooler aussehen lassen.

Dieser Mix aus Jagen, Sammeln und Crafting hat bis heute nicht seinen Reitz und begeistert noch immer einen große Community hinter diesem Titel. Wer schon lange Fan des Spiels ist, wird auch einige alte bekannte wiederfinden. So darf man gegen den Drachendodo Gypceros antreten, den viele noch aus Monster Hunter auf PlayStation 2 kennen dürften. In der neuen Form hat man dem Drachen aber einige neue Tricks hinzugegeben. Entsprechend dürft ihr euch auf einen spannenden Kampf einstellen.

Fazit: Monster Hunter 4 Ultimate ist sicherlich nichts für den üblichen Cusual-Gamer, sondern richtet sich komplett an Core-Gamer, die sich gerne in Spielen einre ordentlichen Herausforderung stellen. Richtig gut gefällt uns dabei, dass wir es nun viel leicht haben, dank Online-Suche, eine entsprechende Gruppe zu bauen, um auch die größten Monster umzuhauen. Jedoch wird der Titel einige alte Probleme, wie Kameraprobleme, nicht los. Damit muss man als Monster Hunter Spieler leider leben.

[+] Sehr motivierende Monster Hatz
[+] Genial designte Bossfights
[+] Super Mehrspieler-Titel
[+] Umfangreiches Crafting-System
[+] Technisch auf dem Stand der Zeit
[-] Steuerung auf dem 3DS nicht ganz optimal (vor allem Kamera Probleme)

Wertung: 8/10


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